Tarifrunde bei Deutscher Telekom gestartet

Bonn - Bei der Telekom verhandeln Gewerkschaft und Management wieder über mehr Geld und Arbeitsplatzsicherheit. Eine schnelle Lösung scheint in Teilbereichen möglich.

Bei der Deutschen Telekom haben Arbeitgeber und Gewerkschaft die Tarifrunde 2014 eingeläutet. Bei konstruktiver Atmosphäre seien von beiden Seiten die Positionen ausgetauscht worden, sagte ein Verdi-Sprecher am Donnerstag nach Ende der Auftaktgespräche. Eine Einigung am Verhandlungstisch und ein beschleunigter Tarifabschluss seien möglich.

Verdi fordert für die rund 100 000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent mehr Geld sowie den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Den Aufschlag in der ersten Tarifrunde machten die Bereiche Telekom Deutschland mit Mobilfunk und Festnetz sowie die Konzernzentrale mit insgesamt 72 000 Beschäftigten. Die Tarifpartner wollen am 12. und 13. März in Berlin die Verhandlungen fortsetzen.

Eine Woche zuvor (6. März) startet die Tarifrunde für die rund 25 000 Beschäftigten der Großkundensparte T-Systems. Dieser Bereich birgt wegen der geplanten Neuordnung und des Personalumbaus das größte Konfliktpotenzial. Verdi rechnet mit einem drastischen Stellenabbau. Das Management will die Umbau sozialverträglich gestalten.

dpa

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