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Frank Bsirske hofft auf ein "verhandlungsfähiges Angebot.

Tarifstreit: Bsirske hofft auf Angebot

Köln - In den anstehenden Tarifgesprächen für rund zwei Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst hofft der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske auf ein “verhandlungsfähiges Angebot in der ersten Verhandlungsrunde“.

Verdi-Chef Frank Bsirske hat den geplanten Warnstreik am Samstag im Berliner Nahverkehr verteidigt und weitere Arbeitskämpfe angedroht. Von der Arbeitgeberseite erwarte er ein Angebot, das realen Zuwachs bringe und nicht reale Verluste programmiere. “Da ist die BVG in Berlin noch nicht, ich hoffe, sie kommt bis Samstag dort hin“, sagte er am Donnerstag im “Morgenmagazin“ der ARD. Die BVG-Fahrer wollen am Samstag von 4.00 bis 19.00 Uhr die Arbeit niederlegen. 15 Stunden lang sollen weder U-Bahnen noch Busse oder Trams in der Hauptstadt fahren.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) befürchten massive Auswirkungen auch auf Touristen, Fußball-Fans und das Berlinale-Publikum. Geprüft werde derzeit, ob ein Notprogramm mit Fahrern privater Busunternehmen eingerichtet werden könne, erklärte eine Sprecherin. Rund acht Prozent der BVG-Leistungen würden auch im normalen Betrieb von privaten Unternehmen abgedeckt. “Wir versuchen, zumindest den TXL hinzukriegen.“ Der Flughafen Tegel (TXL) ist nur mit Bussen zu erreichen. Die krisengeschüttelte Berliner S-Bahn will während des Warnstreiks alle verfügbaren Züge und Mitarbeiter einsetzen. Der Sonderverkehr zum Bundesligaspiel Hertha BSC gegen Borussia Dortmund werde wie gewohnt angeboten.

dpa

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