Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst gescheitert

Potsdam - Die Arbeitgeber haben in der fünften und letzten Tarifrunde offiziell das Scheitern erklärt. Nur wenn jetzt in einer Schlichtung ein Ausweg gefunden wird, kann noch ein flächendeckender Streit verhindert werden.

Als Schlichter stehen der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) sowie der ehemalige Oberbürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg (SPD), bereit. 

Ver.di-Chef Frank Bsirske hat nach der Bekanntgabe des Scheiterns erneut die Arbeitgeber aufgefordert, ihr Angebot aufzustocken: "Wir wollen eine deutliche Verbesserung der Löhne und Gehälter. Und wir wollen sie jetzt."Die Arbeitgeber hätten für die Verhandlungen "nicht akzeptable Vorbedingungen" gestellt. Sie sollten nicht glauben, dass sie sich durch die "Schlichtung lavieren können".

Ver.di und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb fordern für die 1,3 Millionen Tarifangestellten des Bundes und der Kommunen acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Arbeitgeber boten bislang fünf Prozent, allerdings verteilt auf zwei Jahre und verbunden mit längeren Arbeitszeiten.

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