Bis zum Montag muss eine Lösung für die zur Bayerischen Landesbank gehörende angeschlagene Hypo Alpe Adria Bank (HGAA) gefunden werden.

Tauziehen um Rettung der Hypo Alpe Adria geht weiter

Wien/München - Die dramatischen Verhandlungen zur Rettung der bayerisch-österreichischen Bank Hypo Alpe Adria sind zunächst erfolglos vertagt worden. Bis zum Montag muss eine Lösung gefunden werden.

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Die Gespräche zwischen dem bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon und seinem österreichischen Kollegen Josef Pröll sollen am heutigen Sonntag um 14 Uhr in Wienfortgesetzt werden, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Schon in der Nacht laufen bilaterale Gespräche demnach auf technischer Ebene weiter. Bis zum Montag muss eine Lösung für die zur Bayerischen Landesbank gehörende angeschlagene Hypo Alpe Adria Bank (HGAA) gefunden werden.

Pröll von der konservativen ÖVP pochte nach den fünfstündigen Verhandlungen weiterhin auf einen maßgeblichen Beitrag der Bank-Eigentümer. Er räumte allerdings auch ein, dass sich Österreich letztlich an einer Rettung beteiligen werde. “Die Republik hat klar gemacht, dass wir am Ende des Tages dabei sind“, wie er laut APA vor Journalisten sagte. Bisher seien die Gespräche “sehr zäh“ verlaufen und hätten keine substanziellen Fortschritte erbracht. Aber es habe das eine oder andere “Signal“ gegeben, dass sich die Eigentümer zu ihrer Bank bekennen, wie er laut APA weiter sagte.

Der CSU-Politiker Fahrenschon, die Vertreter der BayernLB und jene des Landes Kärnten, das eine Minderheitsbeteiligung an der Bank hält, gaben keine Stellungnahmen ab. Seit Freitag 14.00 Uhr ringen die Bankeigentümer bereits um eine Lösung. Die BayernLB hat die Kärntner HGAA 2007 übernommen. Seither hat die Münchner Bank, die im Zuge der Finanzkrise selbst auf staatliche Unterstützung angewiesen war, ihre Tochtergesellschaft bereits mit sechs Milliarden Euro gestützt. Um das Unternehmen vor einem Kollaps zu retten ist jedoch eine weitere Kapitalspritze in Milliardenhöhe nötig.

AP

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