Familiendrama in Penzberg: Schwiegertochter stellt sich

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T-Com will gegen Netzbehörde klagen

- München/Frankfurt - Die Deutsche Telekom hat rechtliche Schritte gegen die Bundesnetzagentur angekündigt. Das Unternehmen wendet sich damit gegen die vor gut einer Woche verhängte drastische Beschneidung ihrer Einnahmen für die Überlassung von Teilnehmerdaten an Auskunftsdienste. Die Entscheidung der Regulierungsbehörde sei inhaltlich falsch und in keinster Weise nachzuvollziehen, sagte Frank Domagala, der Sprecher der Telekom-Festnetzsparte T-Com, und fügte hinzu: "Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Tagen rechtliche Schritte eingeleitet werden."

Zu einem "Spiegel"-Bericht über millionenschwere Schadenersatzklagen des Auskunftsdienstes Münchner Telegate sagte Domagala, er möchte "die unbegründeten Forderungen von Telegate nicht kommentieren". Dem Nachrichtenmagazin zufolge hat die Münchner Firma eine Klage über 86 Millionen Euro eingereicht. Der Telegate-Gründer und frühere Firmenchef Klaus Harisch habe in einer weiteren Klage sogar einen Schaden von 320 Millionen Euro geltend gemacht. Zusätzlich liefen bereits Klagen auf Zurückzahlung von rund 70 Millionen Euro plus Zinsen.

Die Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur hatte Mitte August entschieden, dass die Telekom für die Überlassung ihrer Teilnehmerdaten an private Telefonauskunftsdienste insgesamt nur 770 000 Euro verlangen darf und nicht wie bisher 49 Millionen Euro.

Die Kundenzufriedenheit mit der Deutschen Telekom lässt unterdessen laut "Spiegel" noch zu wünschen übrig. Nach jüngsten Erhebungen dazu im Konzern gingen allein bei der Festnetztochter T-Com Woche für Woche rund 50 000 Kundenbeschwerden ein. Auf ein Jahr hochgerechnet entspreche das fast 2,6 Millionen Beschwerden oder mehr als sieben Prozent der insgesamt 35 Millionen T-Com-Kunden. Die Telekom bestreite die Zahl nicht, sondern erkläre sie mit einer bewusst gewählten Breite der Auswahlkriterien, berichtete das Blatt. Registriert würden etwa auch jene Anrufer, die sich über Telefonapparate beklagten, die gar nicht bei der Telekom gekauft worden seien.

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