+
Der spanische Telekom-Konzern Telefónica will die Internet-Suchmaschine Google für die Nutzung des Netzes zur Kasse bitten.

Google soll zahlen

Madrid - Der spanische Telekom-Konzern Telefónica will die Internet-Suchmaschine Google für die Nutzung des Netzes zur Kasse bitten.

“Die Suchmaschinen nutzen unser Netz, ohne dass sie irgendetwas dafür bezahlen“, sagte Telefónica-Präsident César Alierta nach spanischen Presseberichten vom Montag. “Das ist schön für sie, aber schlecht für uns. Aber es ist auch evident (klar), dass dies nicht so weitergehen kann.“ Die Google-Suche macht in Spanien sechs Prozent des gesamten Internet-Verkehrs aus.

Nach Angaben der Zeitung “El País“ sprach sich der Telefónica-Präsident als erster Chef eines großen Telekom- Konzerns offen dafür aus, bei Anbietern von Dienstleistungen im Internet Gebühren zu kassieren. Nach den Plänen von Alierta soll Telefónica zu einer Plattform werden, auf der Dienstleistungen und Daten angeboten werden können. “Wenn aber die Märkte glauben, dass wir bei alldem keinen Cent kassieren werden, haben sie sich komplett geirrt.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax steigt wieder bis knapp 11 600 Punkte
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Mittwoch wieder etwas vorgewagt. Der Dax nahm erneut Tuchfühlung zur Marke von 11.600 Punkten …
Dax steigt wieder bis knapp 11 600 Punkte
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
München - Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Kartoffeln in der Kantine so perfekt gelb sind? Branchen-Insider Sebastian Lege erklärt das in einer neuen …
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Goldman Sachs profitiert von Börsen-Boom nach Trump-Wahl
Gewinnsprung bei Goldman Sachs - die Trump-Rally an den Finanzmärkten füllt der führenden US-Investmentbank zum Jahresende noch einmal kräftig die Kassen. Andere …
Goldman Sachs profitiert von Börsen-Boom nach Trump-Wahl
Rückschlag bei Mifa-Rettung
Neue schlechte Nachrichten bei Mifa: Die Zahlungsschwierigkeiten sind so gravierend, dass der Fahrradhersteller seine Lieferverträge nicht einhalten kann. Viele Jobs …
Rückschlag bei Mifa-Rettung

Kommentare