Neue Preisgrenzen

Telefonieren im EU-Ausland jetzt günstiger

Berlin/Brüssel - Gute Nachrichten für Urlauber: Das Telefonieren mit dem Handy in EU-Ländern wird ab jetzt günstiger. Ab 1. Juli gelten neue Preisobergrenzen.

Berlin - Für Handygespräche in EU-Ländern gelten ab 1. Juli neue Preisobergrenzen. Laut einer EU-Verordnung dürfen Telefonate im EU-Ausland künftig höchstens 29 statt bisher 35 Cent pro Minute ohne Mehrwertsteuer kosten. Inklusive der Steuer zahlen deutsche Kunden damit maximal rund 35 Cent pro Minute (statt rund 42 Cent). Darauf weist das Bundesverbraucherministerium hin.

Wer im EU-Ausland angerufen wird, zahlt ab Juli nur noch höchstens 8 statt 11 Cent (inklusive Mehrwertsteuer rund 10 Cent statt 13 Cent) bei sekundengenauer Abrechnung. Bei abgehenden Telefonaten muss dagegen erst nach einer halben Minute sekundengenau abgerechnet werden. Eine SMS kostet in Zukunft maximal 9 statt 11 Cent (knapp 11 Cent statt rund 13 Cent mit Mehrwertsteuer).

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Es gibt auch eine neue Preisgrenze für das Herunterladen von Daten: Ab Juli darf in EU-Ländern ein übertragenes Megabyte (MB) Daten zwar nur noch höchstens 70 Cent (rund 83 Cent inklusive Mehrwertsteuer) kosten. Ein sogenannter Kostenairbag verhindert eine horrende Handyrechnung. Voreingestellt ist eine Kostengrenze für Daten-Roaming, die bei 50 Euro im Monat (knapp 60 Euro inklusive Steuer) liegt. Danach wird die Verbindung gekappt, wenn der Kunde gegenüber seinem Anbieter nicht ausdrücklich erklärt, weiter Datenroaming nutzen zu wollen oder zuvor ein höheres Limit abgesprochen hat.

dpa

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