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Telekom reagiert mit einem Aktionstag auf die Entlassungen der US-Tochter T-Mobile.

Bei US-Mobilfunktochter

Aktionstag bei Telekom gegen Entlassungen

Bonn - Willkür, Drohungen und Entlassungen - Telekom erhebt schwere Anschuldigungen gegen die Führungsriege von T-Mobile. Die Beschäftigten protestieren jetzt gegen die US-Mobilfunktochter.

Die Beschäftigten der Deutschen Telekom wollen an diesem Donnerstag mit einem Aktionstag gegen Entlassungen bei der US-Tochter T-Mobile protestieren. Anlass seien die anhaltenden Übergriffe gegen das gewerkschaftsfeindliche Verhalten der Geschäftsführung von T-Mobile, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. Willkür, Drohungen und Entlassungen seien „Führungsinstrumente aus der Mottenkiste des Frühkapitalismus“ und eines modernen deutschen DAX-Unternehmens unwürdig, erklärte Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder. Vor inländischen Call-Centern wollen Telekom-Beschäftigte zur Situation in den USA informieren.

Das Unternehmen wies die Vorwürfe der Gewerkschaft als haltlos zurück. Selbstverständlich respektiere die Telekom im Rahmen der nationalen Gesetzgebung die Arbeitnehmerrechte in den USA, sagte ein Sprecher. In einigen Bereichen von T-Mobile hätten sich Beschäftigte für eine Interessenvertretung ausgesprochen, in anderen nicht. Verdi dagegen betonte, dass das Management aktiv gegen die Anerkennung der Telekommunikationsgewerkschaft (CWA) vorgehe. Beschäftigte, die sich für eine unabhängige Interessenvertretung einsetzen würden, müssten mit Sanktionen bis hin zur Entlassung rechnen.

dpa

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