Telekom will sparen: 1200 Stellen in Gefahr

Bonn/Düsseldorf - Die Telekom will annähernd 1200 Verwaltungsstellen in Deutschland streichen. In anderen Bereichen will das Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen.

Jeder zehnte Job in Dachfunktionen in der Verwaltung der Telekom Deutschland soll damit in diesem Jahr wegfallen.

Insgesamt gehe es um bis zu 1200 der 12000 Stellen in Bereichen wie Buchhaltung, Marketing und Steuerung, sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht im „Handelsblatt“ (Donnerstag).

Der Netzausbau schafft indes Arbeit. Den betroffenen Arbeitnehmern soll deshalb ein Wechsel in die operativen Bereiche oder eine Abfindung angeboten werden, sagte der Sprecher. Nach Informationen der Zeitung verspricht sich der Konzern Einsparungen von rund 100 Millionen Euro jährlich.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Volkswirte: Arbeitsmarkt trotz Risiken vorerst stabil
Im Februar herrscht auf dem Arbeitsmarkt in der Regel Winterpause - Experten rechnen diesmal allenfalls mit einem leichten Rückgang der Erwerbslosenzahl. Im …
Volkswirte: Arbeitsmarkt trotz Risiken vorerst stabil
Textilkonferenz in Dhaka: Katerlaune statt Feierstimmung
Bangladesch hat zuletzt viele Fortschritte bei der Sicherheit seiner Textilarbeiter gemacht. Auf einem Gipfel sollten sie diskutiert werden. Doch ein anderer Konflikt …
Textilkonferenz in Dhaka: Katerlaune statt Feierstimmung
Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada
Bad Vilbel - Um Stada ringen derzeit drei Finanzinvestoren. Schon in wenigen Tagen könnte sich entscheiden, ob der Arzneimittelhersteller eigenständig bleibt. …
Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada
Kritik an Dobrindts Roboterauto-Gesetz - zu unpräzise
München - Der Bund will den Weg in die Zukunft des Roboterautos ebnen. Doch der Teufel steckt im Detail: Das autonome Fahren wirft versicherungsrechtliche Fragen auf - …
Kritik an Dobrindts Roboterauto-Gesetz - zu unpräzise

Kommentare