Telekom baut T-Com um

- Bonn - Die Deutsche Telekom setzt die Neuausrichtung ihrer schwächelnden Festnetzsparte T-Com fort: Nach dem bereits angekündigten massiven Stellenabbau sollen jetzt die Call-Center des Unternehmens zu stärkeren Einheiten gebündelt und die zahlreichen Produkte für Privatkunden zusammengestrichen werden.

Die Maßnahme sei ein wichtiger Baustein, die T-Com zu einem schlagkräftigen und kundenorientierten Unternehmen umzubauen, kündigte der Konzern am Donnerstag in Bonn an.

Zur Jahresmitte gibt es statt 96 nur noch 51 Call-Center. In diesen personalstärkeren Einheiten würden dann die Aufgaben des Privatkundenvertriebs zuammengefasst. Ziel sei es, die Service-Qualität zu verbessern. Allen betroffenen 3300 Beschäftigten sollen Arbeitsplätze in den verbleibenden Call-Center angeboten werden. Betriebsbedingte Kündigungen gebe es nicht. Die Telekom ist mit rund 15 000 Beschäftigen der größte Call-Center-Betreiber in Deutschland.

Mehr Übersicht soll es künftig bei den Produkten der T-Com geben. Für Privatkunden werde das Angebot bereinigt und von derzeit rund 200 auf 80 Artikel verringert. Nachteile für die Kunden ergäben sich daraus nicht.

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