+
In Bayern gehen Beschäftigte der Telekom auf die Straße: Sie kämpfen für mehr Lohn.

Telekom-Beschäftigte demonstrieren für mehr Lohn

München - Mehr als 1000 Beschäftigte der Telekom haben am Mittwoch in Bayern für höhere Löhne demonstriert. In mehreren Städten gingen die Angestellten des Konzerns auf die Straße.

In München versammelten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 150 Mitarbeiter zu einer Kundgebung, um die Telekom bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen unter Druck zu setzen. Auch die Mitarbeiter von Call Centern in Augsburg, Nürnberg, Landshut, Bamberg, Weiden, Regensburg, Schweinfurt und Würzburg demonstrierten. Telekom-Kunden müssten sich deshalb bei Anrufen im Call Center auf Verzögerungen einstellen.

Die höchsten Manager-Abfindungen

Die höchsten Manager-Abfindungen

Verdi fordert für die rund 105 000 Beschäftigten des Bonner Konzerns 6,5 Prozent mehr Gehalt und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Außerdem soll die Ausbildungsvergütung monatlich zwischen 70 und 90 Euro steigen. Die Telekom hat bislang kein Angebot vorgelegt. “Die Empörung der Belegschaft über die ungerechte Gewinnverteilung ist enorm“, sagte die bayerische Verdi-Fachbereichsleiterin Susanne Becker. Die Beschäftigten könnten nicht verstehen, dass die von ihnen erwirtschafteten Gewinne in die Taschen der Manager und Aktionäre flössen.

Falls es zu keiner Einigung kommt, will Verdi die Warnstreiks in Bayern am Donnerstag (17. Februar) fortsetzen. Dann sollen auch Beschäftigte der Telekom-Standorte in Rosenheim und Ingolstadt daran teilnehmen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brent-Öl steigt auf den höchsten Stand seit Mitte 2015
New York (dpa) - Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Am Abend lag der Preis …
Brent-Öl steigt auf den höchsten Stand seit Mitte 2015
Nach der Bundestagswahl: Große Sorge an der griechischen Börse
Wahl mit Folgen: Die Börse in Athen reagiert mit großer Sorge auf die Bundestagswahl. Vor allem die FDP sorgt für Angst und Schrecken unter Anlegern.
Nach der Bundestagswahl: Große Sorge an der griechischen Börse
Air Berlin: Flugbetrieb bis Mitte Oktober gesichert?
Beim Verkauf der insolventen Airline ist „die bestmögliche Lösung“ in Sicht, verspricht das Management: der Verkauf großer Teile an Lufthansa und Easyjet. Es muss …
Air Berlin: Flugbetrieb bis Mitte Oktober gesichert?
Dax nach der Wahl mit geringen Gewinnen
Frankfurt/Main (dpa) - Der weiter schwelende Nordkorea-Konflikt hat am deutschen Aktienmarkt die über weite Strecken eigentlich entspannte Haltung nach der …
Dax nach der Wahl mit geringen Gewinnen

Kommentare