Telekom beschleunigt Internationalisierungskurs

Köln - Die Telekom hat bei der Internationalisierung des Konzerns Fahrt aufgenommen. "Wenn sich die richtige Gelegenheit zum geeigneten Zeitpunkt bietet, dann werden wir sie auch zukünftig beim Schopfe packen", sagte Vorstandschef René Obermann auf der Hauptversammlung in Köln.

Da die Telekom immer noch intensiv reguliert werde, müsse das Unternehmen noch unabhängiger vom deutschen Markt werden. Schon in wenigen Jahren könnte Europas größter Telekommunikationskonzern, der im vergangenen Jahr erstmals mehr als 50 Prozent seines Umsatzes im Ausland erzielt hatte, zwei Drittel oder mehr im Ausland erwirtschaften.

Am Mittwoch hatte der Branchenprimus nach mehrmonatigen Verhandlungen den Einstieg bei der griechischen Telefongesellschaft OTE perfekt gemacht. Durch die Übernahme baut die Telekom ihre Position in Südosteuropa erheblich aus. Der Zukauf von 25 Prozent plus einer Aktie kostet die Telekom 3,2 Milliarden Euro. OTE füge sich wie ein Puzzlestück in die Auslandstrategie der Telekom, betonte Obermann.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Deutsche Reallöhne klettern weiter
Im Aufschwung steigen die Gehälter immer noch schneller als die Verbraucherpreise. Auf lange Sicht haben einige Arbeitnehmergruppen im Vergleich zu anderen aufgeholt.
Deutsche Reallöhne klettern weiter
Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Deutschland, Zahlmeister Europas? Der Eindruck wird gerne erweckt, aber in Sachen Griechenlandhilfe hat der Bundeshaushalt profitiert. Und zwar erheblich. Die Grünen …
Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Handelskonflikte und Dieselaffäre: Daimler senkt Prognose
Der von US-Präsident Donald Trump entfachte Handelsstreit hinterlässt Spuren beim Autobauer Daimler. Auch die Dieselaffäre dämpft die Aussichten.
Handelskonflikte und Dieselaffäre: Daimler senkt Prognose

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.