Telekom erwägt Verkauf von VTS an Nokia Siemens Networks

Bonn - Die Deutsche Telekom steht vor dem Verkauf ihrer Tochter Vivento Technical Services (VTS) mit rund 2.000 Mitarbeitern. "Derzeit laufen sehr vielversprechende Verhandlungen mit einem namhaften globalen Unternehmen", sagte ein Konzernsprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Der Verkauf von VTS könne voraussichtlich zum Jahreswechsel vollzogen werden. Möglicher Käufer ist nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen der Telekomausrüster Nokia Siemens Networks. Mit dem Erwerb der VTS könnte das Gemeinschaftsunternehmen von Nokia und Siemens seine Position vor allem in Deutschland stärken, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person.

Der Telekom-Sprecher lehnte einen Kommentar dazu ab. Bei Nokia Siemens Networks war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Die im Jahr 2004 gegründete VTS baut und wartet Fest- und Mobilfunknetze vor allem für die Deutsche Telekom. Zu den Kunden gehören nach Angaben der Gesellschaft zudem der Mobilfunkanbieter O2 sowie NetCologne. Die Tochter ist Teil der konzerneigenen Personalagentur Vivento, die als eine Art Arbeitsamt für Betroffene neue Jobs sucht oder selbst schafft. Die Telekom will sich von Vivento mittelfristig trennen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Wie gut ein Arbeitgeber bewertet wird, darüber entscheiden einer Umfrage zufolge vor allem Vergütung und Jobsicherheit. Karrierechancen oder die Vereinbarkeit von …
Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Frankfurt/Main (dpa) - Kunden der Commerzbank und ihrer Tochter Comdirect haben am Samstag über Stunden hinweg ihre Geldkarten nicht benutzen können. Ursache dafür waren …
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Berlin (dpa) - Der Verband der Auslandsbanken rechnet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit Tausenden neuen Stellen am Finanzplatz Frankfurt.
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?
Banken dürfen keine Geschäfte mit Terroristen oder Geldwäschern machen. Für Informationen nutzen sie Datenbanken wie World-Check. Doch die soll auch Unbescholtene als …
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?

Kommentare