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Telekom macht Online-Rechnung sicherer

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Bonn - Massenhaft waren in den vergangenen Monaten gefälschte Online-Rechnungen der Telekom im Umlauf. Nun hat die Telekom auf die Spam-Welle reagiert.

Ab Freitag gelten neue Sicherheitsmerkmale, die das Fälschen von Online-Rechnungen erschweren sollen. „Mit der neuen Rechnung Online (...) helfen wir mit, dass sich gefährliche Trojaner, Viren und Würmer nicht auf Rechnern einnisten und dort Schaden anrichten“, erklärte Thomas Tschersich, Leiter IT- und physische Sicherheit der Telekom.

Künftig können Verbraucher laut Telekom eine originale Rechnungsmail an drei Merkmalen erkennen:

Adresse: Neben den bereits bisher gebräuchlichen Informationen wie persönliche Anrede und Buchungskontonummer finden Kunden ab heute zusätzlich Straße und Hausnummer in ihrer Online-Rechnung. Die neuen Merkmale stehen sowohl im Betreff der E-Mail, als auch im ersten Satz des eigentlichen Mailtextes.

-E-Mail-Siegel: Durch ein fälschungssicheres E-Mail-Siegel können Kunden künftig authentische Online-Rechnungen der Telekom zweifelsfrei erkennen, wenn sie ihre Online-Rechnung über den Browser (http://telekom.de/email) oder die mobilen E-Mail-Applikationen der Telekom abrufen. Das E-Mail-Siegel hat die Form eines blauen @-Zeichens mit einem Haken darin und wird vor dem Absender der Nachricht angezeigt. Das Sicherheits-Siegel wird bei GMX, web.de, freenet und 1&1 angezeigt. Der Haken: In anderen weit verbreiteten E-Mail-Programmen wie Outlook oder Thunderbird funktioniert es aus technischen Gründen nicht.

-Signatur: Nicht sichtbar ist das dritte Merkmal, eine neue Signatur. Sie wird beim E-Mail-Versand von den Internet-Providern ausgelesen. Mit dieser Signatur können gefälschte E-Mails mit Telekom-Absender durch die verschiedenen Provider besser als Spam gekennzeichnet werden.

Nicht nur die Telekom hatte bereits wiederholt mit Betrügern zu tun, die gefälschte E-Mails in ihrem Namen verschickt haben. Aktuell ist zum Beispiel Vorsicht bei Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit (BA) geboten. Es machen Schreiben die Runde, in denen die Empfänger nach einem angeblichen Serverausfall gebeten werden, persönliche Daten an eine gefälschte BA-Mailadresse zu senden. Bei diesen E-Mails handle es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um Spams, vermutlich mit dem Ziel, an reale Nutzerdaten zu gelangen, warnt die BA. „Möglicherweise enthalten die E-Mails auch Viren oder Trojaner.“ Betroffene sollten verdächtige E-Mails ungelesen löschen. Dies gelte auch für vermeintliche Jobangebote. Die BA rät in solchen Fälen, die Absenderadresse mit der Adresse aus der eigenen Bewerbung zu vergleichen.

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