Telekom-Mitarbeiter setzten Streik fort

Auslagerung von 50 000 Arbeitsplätzen: - Bonn - Die Mitarbeiter der Deutschen Telekom wollen ihren Streik gegen die geplante Auslagerung von 50 000 Arbeitsplätzen unvermindert fortsetzten. "Auch am Montag werden bundesweit wieder mindestens 14 000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, am Sonntag auf Anfrage.

Über das Wochenende hatten insgesamt 1500 Menschen gegen die geplante Auslagerung in den neuen Bereich T-Service protestiert. Die Betriebsablauf sei dadurch beeinträchtigt gewesen.

Die Telekom will T-Service nach der Ablehnung von ver.di im Alleingang zum 1. Juli gründen. Den betroffenen Mitarbeitern muss der Konzern dazu noch bis zum Monatsende entsprechende Schreiben zusenden. In dieser Woche müsste also Bewegung in die Gespräche zwischen Telekom und ver.di kommen, damit eine gütliche Einigung erzielt werden kann. "Bislang gibt es kein neues Angebot der Telekom", sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder der Finanz- Nachrichtenagentur dpa-AFX.

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