Telekom plant bis 2012 fast 9.000 Neueinstellungen

Düsseldorf - Die Deutsche Telekom will bis Ende 2012 fast 9.000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Dies kündigte Personalvorstand Thomas Sattelberger im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" an.

Nach seinen Angaben sollen 4.700 ausgebildete Nachwuchskräfte übernommen werden. Hinzu kämen mindestens 4.000 Einstellungen von Hochschulabsolventen und externen Kandidaten.

Die Telekom stelle damit "mehr neue Mitarbeiter ein als jeder andere Konzern" in Deutschland, wird Sattelberger weiter zitiert. Nach seinen Worten hat sich der Konzernvorstand auch auf eine Verlängerung der vergleichsweise hohen Ausbildungsquote festgelegt. Diese solle bis zum Jahr 2013 bei 8,7 Prozent der Beschäftigten liegen.

Aus "sozialen Gründen" würden gezielt mehr Mitarbeiter ausgebildet, als der Konzern sicher brauche. Mit der neuen Frauenquote des Konzerns für Führungskräfte erhofft sich Sattelberger mehr Bewerbungen weiblicher Interessentinnen. Das verschaffe dem Konzern "wichtige Vorteile beim Wettbewerb um Talente".

Neue Mitarbeiter sollten nach den Worten Sattelbergers vorrangig "Lust auf Innovation und Veränderung" haben. Konkret gesucht würden Softwarespezialisten, Produktdesiger, Kundenprofis und Betriebswirte.

ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unternehmer Lauda greift Lufthansa wegen Niki-Übernahme an
Lufthansa wolle Nicki zerstören. Mit diesen scharfen Worten greift der frühere Rennfahrer Niki Lauda, die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa an. 
Unternehmer Lauda greift Lufthansa wegen Niki-Übernahme an
Belastetes BASF-Produkt: 90 Prozent zurückgeholt
Ludwigshafen (dpa) - In der Affäre um ein verunreinigtes BASF-Kunststoffprodukt für Matratzen und Autositze kommt die Rückholaktion des Unternehmens voran.
Belastetes BASF-Produkt: 90 Prozent zurückgeholt
Mehr Beschwerden über teure Inlandsflüge
Berlin (dpa) - Die Verbraucherzentralen spüren wachsenden Kundenärger über starke Preissprünge bei Inlandsflügen nach der Pleite von Air Berlin. Derzeit sei "eine …
Mehr Beschwerden über teure Inlandsflüge
Protest gegen Stellenabbau bei Teva
Der Teva-Konzern aus Israel ist ein global vernetztes Unternehmen - er kontrolliert auch den deutschen Medikamenten-Hersteller Ratiopharm. Die vorgesehenen Jobkürzungen …
Protest gegen Stellenabbau bei Teva

Kommentare