Telekom: Transparenz durch neue Struktur

- Bonn - Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom AG will mit einer gestrafften Struktur die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen verbessern. Ein Telekom-Sprecher bestätigte einen entsprechenden "Handelsblatt"-Bericht.

Nach Angaben des Sprechers bleiben die vier Säulen Festnetz (T-Com), Mobilfunk (T-Mobile), Internet (T-Online) und IT-Dienste (T-Systems)in ihrer Struktur weitgehend erhalten. Statt vier gibt es künftig aber fünf Unternehmenseinheiten unterhalb der strategischen Geschäftseinheiten Mobilfunk, Geschäftskunden und Breitband/Festnetz. Neu hinzu kommt der Bereich mit dem Arbeitstitel "Flächenvertriebe". Darin werden Teile von T-Systems und von T-Com gebündelt. Die neue Division soll sich ausschließlich um mittelgroße Geschäftskunden kümmern. Für T-Systems bleiben die großen Geschäftskunden.<BR>Laut "Handelsblatt" will Ricke die Probleme lösen, die die Rivalitäten zwischen den vier Konzernsparten geschaffen hätten. "Die Säulen agieren sehr unkoordiniert, zum Schaden des Gesamtunternehmens", zitierte das Blatt einen Manager. "Das wird durch die neue Struktur abgestellt." Vor allem zwischen den Sparten Festnetz und Internet sei es in den letzten Monaten zu Machtkämpfen gekommen - über die Zuständigkeit für drahtlose Internetzugänge und eine Internet-Musikplattform. Ähnliches gelte für die Divisionen Festnetz und IT-Dienste.<BR><BR>

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