Telekom und ver.di setzten Verhandlungen fort

Konzernumbau: - Siegburg - Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di haben die Gespräche über die Auslagerung von rund 50 000 Mitarbeitern fortgesetzt. Das teilte der Konzern auf Anfrage mit. Die Tarifparteien hatten bei ihren Verhandlungen am Dienstag in Siegburg keine Annäherung erzielt.

Während ver.di über einen Schutz der Mitarbeiterkonditionen sprechen will, rückt der Konzern eine Absenkung der Löhne für Berufsanfänger bei dem geplanten Bereich T-Service in den Mittelpunkt. Der Bonner Konzern will mit der Bündelung der 50 000 Mitarbeiter in Gesellschaften unter dem Namen T-Service seine Kosten senken und die Qualität der Servicedienstleistungen verbessern. Geplant sind neben einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit auch Einschnitte bei den Löhnen.

Berufseinsteiger sollen statt 30 000 bis 34 000 Euro künftig nur noch 20 000 Euro pro Jahr erhalten. Sollten die Gespräche scheitern, hatte Personalvorstand Karl-Gerhard Eick einen Alleingang bei der Gründung von T-Service nicht ausgeschlossen. Für die kommende Woche ist eine dritte Verhandlungsrunde geplant.

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