Telekom weist Vorwurf über massiv unbearbeitete Aufträge zurück

Bonn - Die Telekom hat in einem Medienbericht erhobene Vorwürfe zurückgewiesen, durch die Einführung eines neuen Computersystems seien massenhaft Aufträge und Beschwerden liegengeblieben.

"Wir haben umfangreiche Vorkehrungen getroffen, die genau dieses Fehlerbild ausschließen", schrieb das Unternehmen am Dienstag in einem Brief an die "stern.de". Ein Sprecher betonte: "Es werden keine Kundenbeschwerden gelöscht". Die Kunden würden darauf hingewiesen, dass es zu einer verzögerten Bearbeitung kommen kann. Beschwerden würden zeitnah bearbeitet.

"stern.de" hatte zuvor berichtet, dass bei der Telekom mindestens 300 000 unbearbeitete Aufträge aufgelaufen seien. Angeblich funktioniert der Austausch des neuen Computersystems CRM-T nicht, mit dem Tausende von Beratern und Call-Center-Mitarbeiter täglich arbeiteten. Die Telekom betonte dagegen in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur dpa vorlag, während der Einführung von CRM-T sei jederzeit sicher gestellt worden, dass Kunden der Telekom Aufträge erteilen, Anfragen oder Beschwerden an die Telekom richten konnten.

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