Telekom will beim Strom-Tanken abrechnen

Berlin - Die Deutsche Telekom sieht neue Geschäftschancen bei Abrechnungssystemen für das Aufladen von Elektroautos. Dabei soll das "Tanken" über die Identifikation des Fahrers an der Steckdose funktionieren.

Die Standards der Telekommunikationsbranche seien gut geeignet, um “die Systeme von Energieversorgern und Automobilherstellern miteinander zu vernetzen und so den Stromverbrauch beim Aufladen der Elektrofahrzeuge zuverlässig abzurechnen“, erklärte der für das Geschäftsfeld “Vernetztes Fahrzeug“ zuständige Manager Horst Leonberger.

Elektro Smart im Großstadtdschungel

Elektro Smart im Großstadtdschungel

Das “Auftanken“ eines Elektroautos soll nach den Vorstellungen der Deutschen Telekom mit der Identifikation des Autofahrers an der Steckdose beginnen. Das Bezahlen des Stroms solle nicht bar erfolgen, sondern wie bei einer Telefonrechnung verbucht werden. Mit einer entsprechenden Software sei es möglich, den Ladevorgang auf dem Bordcomputer des Autos zu überwachen und die Quittung im Display anzuzeigen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
Taipei (dpa) - Der Handel mit Aktien des Elektronik-Konzerns HTC wird inmitten von Spekulationen über einen Verkauf des Smartphone-Geschäfts an Google ausgesetzt.
Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Die US-Notenbank will den Märkten weiter Kapital entziehen. Nach zwei Zinsanhebungen sollen im Oktober erste kleine Teile des riesigen Anleihenberges verkauft werden, …
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank
Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Deckung geblieben.
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank
Milliardendeal: Eon-Tochter steht vor Verkauf
Eon kommt beim Verkauf der restlichen Anteile an der Kraftwerkstochter Uniper voran. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Der Interessent kommt aus Finnland.
Milliardendeal: Eon-Tochter steht vor Verkauf

Kommentare