Telekom will Gehälter für Berufsanfänger massiv kürzen

Zittern in der Belegschaft: - Siegburg - Die Deutsche Telekom und ver.di haben am Dienstag ihre Verhandlungen über die geplante Auslagerung von 50 000 Mitarbeitern fortgesetzt. Die Gespräche werden voraussichtlich bis spät in die Nacht laufen und am Mittwoch fortgesetzt, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Dienstag in Siegburg.

Im Mittelpunkt der zweiten Verhandlungsrunde steht eine Absenkung der Löhne für Berufsanfänger bei der geplanten Geschäftseinheit T-Service auf 20 000 Euro im Jahr. Bislang liegen diese bei 30 000 bis 34 000 Euro.

Der Bonner Konzern will mit der Auslagerung der Mitarbeiter in eigene Gesellschaften unter dem Namen T-Service die Kosten senken und die Servicequalität verbessern. Ver.di lehnt die Pläne ab und droht mit Streik. Nach Angaben von Karl-Gerhard Eick, Finanz- und Personalvorstand der Telekom, sollen die Verhandlungen im April abgeschlossen werden, damit T-Service zum 1. Juli starten kann.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Finanzminister einigen sich auf Guindos für EZB-Vizeposten
Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) werden die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt. Die Euro-Finanzminister unterstützen den Spanier de Guindos als künftigen …
Finanzminister einigen sich auf Guindos für EZB-Vizeposten
Dax startet mit Verlusten in die Woche
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt ist mit Kursverlusten in die Woche gestartet. Der Leitindex Dax knüpfte am Montag nicht an die jüngste Erholung an und …
Dax startet mit Verlusten in die Woche
Wegen Online-Handel: Transporter verkaufen sich immer besser
Nutzfahrzeuge erfreuen sich in Deutschland weiterhin einer enormen Nachfrage. Speziell in der Kategorie der Fahrzeuge bis sechs Tonnen gab es einen deutlichen Zuwachs zu …
Wegen Online-Handel: Transporter verkaufen sich immer besser
Wegen deutschem Dienstleister: Hühnchen-Notstand bei KFC
Wer in Großbritannien der Fast-Food-Kette KFC einen Besuch abstatten möchte, könnte vor geschlossenen Türen stehen: Das Unternehmen hat einen Hühnchen-Engpass. Schuld …
Wegen deutschem Dienstleister: Hühnchen-Notstand bei KFC

Kommentare