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Die Telekom will Langzeit-Leiharbeitern kündigen.

Wegen Angst vor der Politik

Telekom will auf Langzeit-Leiharbeiter verzichten

Bonn - Die Telekom spart bei den Mitarbeitern ein. Dieses Mal plant der Telekommunikationskonzern die Verträge mit den Langzeit-Leiharbeitern zu beenden. Das Unternehmen reagiert auf die Politik.

Der Telekommunikationskonzern Telekom plant, in naher Zukunft die Beschäftigungsverhältnisse mit Leiharbeitern zu beenden, die seit vielen Jahren im Konzern arbeiten. Das bestätigte der Konzern der Tageszeitung „Welt“ (Montag) auf Anfrage. Laut Zeitung verlieren damit mehrere hundert Konzernmitarbeiter ihre Arbeitsplätze, die seit teilweise mehr als einem Jahrzehnt dort beschäftigt sind. Betroffen seien zum Teil hoch qualifizierte und spezialisierte Kräfte wie Systemadministratoren.

Der Grund, dies ausgerechnet jetzt zu tun, soll nach Informationen aus dem Management der Sparte T-Systems die Angst vor politischem Druck sein: Die designierte Bundesregierung aus Union und SPD diskutiere derzeit eine Beschränkung der Laufzeiten für Leiharbeit. Demnach wolle die Union die zugelassene Höchstdauer auf 24 Monate beschränken, die SPD auf lediglich ein Jahr.

Zeitarbeit solle bei der Telekom künftig möglichst nur noch zum Ausgleich von Spitzenlasten zum Einsatz kommen, zum Beispiel in Call Centern, sagte eine Sprecherin des Konzerns der „Welt“. Leiharbeiter dürfen demnach künftig maximal zwei Jahre an ein- und demselben Arbeitsplatz tätig sein dürfen.

dpa

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