Anzeige erstattet

Telekom wird Opfer von Hacker-Attacke

Bonn - Die Telekom ist Opfer einer größeren Hacker-Attacke geworden. Wie das Unternehmen mitteilt, sind die Verantwortlichen bereits ausgemacht.

Die grundsätzliche Form des Angriffs sei zwar nicht neu gewesen, sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag. „Aber bei der Telekom gab es bisher kaum solche Angriffe.“ Die Attacke sei inzwischen erfolgreich abgewehrt. Die Telekom habe Anzeige erstattet.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat das Bundeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Die noch unbekannten Täter hätten in der Zeit vom 3. bis 6. September versucht, Systemrechner lahmzulegen, die für die Zuordnung von IP-Adressen - einer Ziffernfolge - zu den Namen von Internetadressen zuständig seien. Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen die betroffenen Telekom-Systeme IP-Adressen identifizieren, um den massenhaften Versand von Spam-Mails einzuschränken.

Das Bonner Unternehmen habe das Rechenzentrum identifizieren können, aus dem der Angriff gestartet wurde. Die Betreiber hätten jedoch nicht reagiert, daher sei die Anzeige erfolgt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen
Die Experten von Finanztest nahmen 231 Gehalts- und Girokonten von 104 Banken unter die Lupe. Einige Geldinstitute zocken bei den Gebühren so richtig ab. Dann ist die …
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen

Kommentare