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E-Auto: Laden immer teurer - Tesla hebt Preise erneut an

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Von: Patricia Huber

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Tesla Schnellladestation Supercharger
Das Aufladen an Teslas Superchargern wird wieder teurer. © E. Teister/blickwinkel/Imago Images

Das Aufladen von E-Autos an öffentlichen Ladesäulen wird immer teurer. Jetzt hat Branchenprimus Tesla den Preis erneut angehoben.

Palo Alto - Bei den derzeitigen Spritpreisen von über zwei Euro pro Liter könnte man doch einmal über die Anschaffung eines Elektroautos nachdenken. Besonders, weil bei Super und Diesel keine Entspannung der Lage in Sicht ist. Eher verschärft der Ukraine-Krieg* die Situation noch weiter.

Tesla: E-Auto laden wird teurer

Doch auch die Strompreise sind in den vergangen Monaten enorm gestiegen. Im Jahr 2021 kostete die Kilowattstunde (Kwh) im Durchschnitt noch 30,73 Cent. Zu Beginn des Jahres 2022 waren es bereits bei 39,73 Cent, wie das Verbraucherportal Verivox berichtet. Daher sehen sich nun auch die Ladesäulen-Anbieter für E-Autos gezwungen, ihre Lade-Tarife anzupassen. Etliche Unternehmen haben bereits ordentlich angezogen - auch der E-Auto-Pionier Tesla*.

Erst im Dezember hatte der Konzern um Elon Musk die Preise angehoben. Damals stiegen die Kosten von 40 auf 45 Cent pro Kwh. Jetzt wird es erneut teurer, wie teslamag.de schreibt. Seit Montag (8. März) kostet die Kilowattstunde drei Cent mehr, also 48 Cent. Noch extremer fällt die Preiserhöhung in den Niederlanden aus. Dort kostet der Tesla-Strom statt 27 Cent jetzt 37 Cent. Also eine satte Preiserhöhung um 37 Prozent.

Tesla erhöht in den Niederlanden den Preis noch drastischer

Das Interessante: In Deutschland können an den Tesla Superchargern nur Tesla-Autos laden. In den Niederlanden können seit Februar dort auch Autos anderer Marken nachladen. Fahrer von Fremd-Marken mussten jedoch ohnehin bereits mehr bezahlen. Für sie kostet die Kilowattstunde am Supercharger 70 Cent. Für ein 12,99 Euro Monatsabo kann man aber auch zum Tesla-Tarif, also jetzt für 37 Cent, tanken. (ph)

*Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA

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