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Tesla muss Ex-Mitarbeiter über 130 Millionen US-Dollar zahlen – das steckt dahinter

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein Tesla-Schild vor der Firmenzentrale in Palo Alto
Der Autobauer Tesla muss einem Ex-Mitarbeiter laut einem Urteil 136,9 Millionen US-Dollar zahlen. © Yichuan Cao/Imago

Ein ehemaliger Tesla-Mitarbeiter hat von einem US-Gericht eine gigantische Schadenersatz-Summe zugesprochen bekommen. Das steckt dahinter.

San Franciso – Es ist ein Urteil, wie es hierzulande undenkbar ist – zumindest was die Höhe der Schadenersatz-Summe angeht, die nun einem ehemaligen Tesla-Mitarbeiter von einem US-Gericht zugesprochen wurde. Der Mann namens Owen Diaz, der seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagt hat, soll 136,9 Millionen US-Dollar bekommen – umgerechnet rund 118,5 Millionen Euro. Der Grund: rassistische Diskriminierung.

Owen Diaz gab an, bei Tesla regelmäßig rassistisch beleidigt geworden zu sein – unter anderem mit dem „N-Wort“. Zudem hätten Kollegen in Toilettenräumen rassistische Graffitis an die Wände geschmiert. Diaz hatte zwischen 2015 und 2016 als Aufzug-Bediener im Tesla-Werk im kalifornischen Fremont gearbeitet, wie US-amerikanische Medien berichten. Entschieden wurde der Fall von einer achtköpfigen Jury in San Francisco. Wie das Gericht befand, habe der Autobauer zu wenig unternommen, um den Mitarbeiter vor Diskriminierung zu schützen. Tesla kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen.
Wie Tesla auf das Urteil reagierte, verrät 24auto.de.*

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