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Tesla: Mann tauscht Model S gegen Audi e-Tron und ist beseelt: „Könnte nicht glücklicher sein“

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Von: Lisa Mayerhofer

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Ein Audi e-Tron in einer Garage
Ein ehemaliger Tesla-Jünger hat kürzlich sein Model S gegen einen Audi e-Tron eingetauscht. © Reddit/Deranged Media

Nicht für alle E-Auto-Fans ist ein Tesla das Nonplusultra: Ein ehemaliger Tesla-Jünger hat kürzlich sein Model S gegen einen Audi e-Tron eingetauscht - und gerät ins Schwärmen.

Austin - „Ich habe das Model S gegen einen e-Tron Chronos eingetauscht. Ich könnte jetzt nicht glücklicher sein!“, schreibt der us-amerikanische Reddit-Nutzer „Deranged Medic“ auf der Plattform. Sein Post generierte schnell viel Aufmerksamkeit innerhalb der Reddit-Communnity.

Reddit-Nutzer: „Tesla nicht auf der Höhe der Zeit“

Auf Nachfragen der anderen Nutzer erklärt er seinen Wechsel genauer: „Für mich waren die Ausstattung, die Verarbeitung und das Design ausschlaggebend. Der Tesla* ist zwar in puncto Leistung und Reichweite nicht zu schlagen, aber ich fahre hauptsächlich in der Stadt und in der Nähe meines Wohnorts.

Sobald der Wow-Faktor der Tesla-Leistung nachgelassen hat, waren das Design und der Komfort für mich einfach nicht das, was ich für ein Auto in diesem Preissegment erwartet hätte. Wenn man sich in den e-Tron setzt, hat man definitiv wieder das Gefühl, in einem Luxusauto zu sitzen. Der Tesla war für mich einfach nicht auf der Höhe der Zeit“.

Harsche Kritik an Tesla: „Kann Software nicht vertrauen“

Der Nutzer schrieb weiter, dass er eben Komfort über Reichweite priorisiere. Dadurch passe der e-Tron von Audi* besser zu seinen Bedürfnissen. Doch nicht nur der für ihn mangelnde Luxus störte ihn am Model S. Der Tesla-Autopilot sei für ihn fehlerhaft gewesen. „Ich wollte nicht mehr auf das vollständig autonome Fahren warten, und ehrlich gesagt, kann ich ihm (Anmerkung: dem Autopiloten) angesichts so vieler anderer Fehler in der Software nicht vertrauen“.

Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da: Tesla gerät gerade wegen seines fehlerhaften Systems für vollständig autonomes Fahren unter Druck. Diese befindet sich gerade in der Beta-Version und weist zahlreiche Mängel auf, wie etwa der Experte für autonomes Fahren Brad Templeton befand. „Ich habe großen Respekt und Bewunderung für Elon Musk, also tut es mir leid, das zu sagen, aber... es ist schrecklich. Ich meine wirklich schlecht“, sagte Templeton in einem YouTube-Video. Für den Reddit-Nutzer selbst war aber nicht die Software, sondern der Komfort ausschlaggebend. Nach einer längeren Autofahrt habe er gemerkt, dass ihm das wichtiger sei als Reichweite oder Leistung.

Wer derweil mit bestimmten Tesla-Modellen in die Waschanlage fährt, dem droht offenbar ein böses Erwachen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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