Das brennende Model S Plaid.
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Das brennende Model S Plaid.

Mysteriöse Pannenserie

Neuer Tesla Model S Plaid bricht in Flammen aus - Fahrer entkommt erst in letzter Sekunde

Warum ein Tesla Model S Plaid in den USA kurz nach dem Start anfing zu brennen, ist weiter unklar. Weil ein wichtiges Bauteil klemmte, kam der Fahrer nur knapp mit dem Leben davon.

Pennsylvania - Seit Tesla den E-Sportwagen der Superlative auf den Markt gebracht hat, beherrscht das Model Plaid S die Schlagzeilen. Für Aufsehen sorgt unter anderem die Konkurrenz zum Porsche Taycan S. So kam es etwa in den USA zu einem kuriosen Dragster-Rennen, gleichzeitig liefern sich beide Hersteller einen Wettlauf um den schnellsten Elektro-Sportwagen.

Währenddessen kämpft der US-amerikanische E-Auto-Bauer mit schlechten Nachrichten. Erst kürzlich gerieten Berichte über eine mysteriöse Unfallserie an die Öffentlichkeit, bei denen der Tesla Autopilot immer wieder für Kollisionen mit stehenden Autos sorgte. Dabei kam es auch zu teils schweren Unfällen.

Tesla: Model S Plaid fängt kurz nach dem Start an zu brennen

Wie auto24.de berichtet*, erlebte der Model S Plaid Fahrer Ben Meiselas nun eine wahren Albtraum. Sein E-Sportwagen ging noch während der ersten Fahrt in Flammen auf. Der Tesla-Kunde aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania stieg nichtsahnend in seine 1.020 PS starke, rund 127.000 Euro teure E-Limousine, als das E-Auto kurz nach dem Start anfing zu brennen. Innerhalb kürzester Zeit stand der Wagen lichterloh in Flammen.

Warum der Tesla anfing zu brennen, ist noch unbekannt. Allerdings schildert Meiselas auf seinem Twitter-Account weitere Details seiner Horror-Fahrt. So versuchte er das brennende Fahrzeug sofort zu verlassen - allerdings ließ sich die Tür nicht öffnen. Nach Angaben seines Anwalts, Mark Geragos, blockierte das elektrische Türschloss und sperrte Meiselas in der Flammenhölle ein. Wie auto24.de weiter schildert, gelang dem Tesla-Fahrer erst in allerletzter Sekunde die Flucht aus seinem Model S Plaid.

Tesla: US-Verkehrssicherheitsbehörde schaltet sich ein

Geragos, Meiselas Anwalt, forderte Tesla im Anschluss auf, das Model S Plaid nicht mehr zu verkaufen, bis die Unfallursache geklärt sei. Schließlich habe sein Mandat eine „grauenhafte und entsetzliche Erfahrung“ machen müssen. Inzwischen schaltete sich auch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA ein. Diese wird nun die genaue Brandursache ermitteln müssen und entscheiden, welche Konsequenzen Tesla aus dem brennenden Model S Plaid zu ziehen hat. Immerhin: Meiselas kam glücklicherweise ohne ernsthafte Verletzungen davon. *auto24.de ist ein Teil von IPPEN-MEDIA

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