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Tesla-Fans wütend: Einer der ihren lobt Konkurrenzmodell in den höchsten Tönen

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Von: Patrick Freiwah

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Elektro-SUV Tesla Model X in einem Showroom
Elektro-SUV Tesla Model X in einem Showroom. © VCG/imago-images

Der Tesla-Kult kennt kaum Grenzen. Wenn es um Kritik am Elektroauto-Pionier geht, werden manche Anhänger wütend. Ein Mitglied der eigenen Fangemeinde erntet Hass.

Georgia/München - Sergio Rodriguez ist passionierter Elektroauto-Anhänger - und besitzt einen Tesla Model X. Das Elektro-SUV gibt es seit einigen Jahren zu kaufen und ist angesichts von Größe und Ausstattung eher Menschen mit einem solventeren Geldbeutel vorbehalten.

Rodriguez scheint gut bei Kasse zu sein: Neuerdings besitzt der Influencer neben einem Stromer des Unternehmens von Elon Musk noch ein weiteres Fahrzeug mit gleicher Antriebsgattung. Hierbei handelt es sich jedoch um ein Konkurrenzprodukt: den Ford Mustang Mach-E. Mittlerweile besitzt der traditionelle Autokonzern aus den Staaten nämlich ebenfalls einen strombetriebenen Crossover, der die Zielgruppe von Elektroauto-Käufern ins Visier nimmt.

Tesla gegen Ford Mustang Mach-E: Influencer erntet Anfeindungen wütender Fans

Besagter Rodriguez fährt nun also „zweigleisig“ - und hat sich mit einem Vergleich zwischen Tesla und Ford eine Menge Zorn zugezogen. Der Mann aus Georgia (Texas) sieht sich laut Teslamag.de wüsten Schimpftiraden konfrontiert - bis hin zu Morddrohungen. Was ist passiert? In einem auf sozialen Netzwerken geposteten Video hat der Autonarr das Elektroauto des verhassten Rivalen Ford offenbar zu überschwänglich gelobt. Daraufhin seien besonders auf Twitter und Facebook zahlreiche Verunglimpfungen geäußert worden. Sie handeln von der Zerstörung des Ford Mustang Mach-e bis hin zu „körperlicher Gewalt“ an dessen Eigentümer, zitiert das Tesla-Magazin ein Interview mit der Detroit Free Press.

„Tesla-Fan“ Rodriguez scheint also nicht nur eine Schwäche für Tesla zu haben, sondern vielmehr eine Begeisterung für US-Elektroautos. Immer wieder postet der Mann Aufnahmen seiner Auto-Leidenschaft auf Twitter, Facebook und Co., auch mit einem Vergleich zwischen dem kleineren Model Y - und dem direkten Kontrahenten in Form des Ford-Elektroautos:

Dass Autofan Rodriguez bei seinen Schilderungen über die Anfeindungen ein wenig übertreibt, erscheint nicht ausgeschlossen. Wichtiger ist in diesem Zusammenhang, was die Tesla-Fangemeinde konkret gegen den Influencer aufgebracht hat? Antwort: Äußerungen im Hinblick auf die Reichweite der E-Autos von Tesla und Ford.

Tesla-Elektroautos: Weniger Reichweite als Ford Mustang Mach-E?

So hatte Rodriguez an seinem Tesla Model X zwar nichts auszusetzen. Schlimm wiegte jedoch die Tatsache, dass er sich vom Ford Mach-E überschwänglich begeistert zeigte: Bei Testfahrten habe sich nämlich gezeigt, dass Laden mit dem Ford-Elektroauto schnell und problemlos möglich sei. Außerdem schwelgte er von diversen Features des Mustang Mach-E wie einer Rundum-Kamera. Eine heikle Einschätzung gibt es über eine Paradedisziplin von Tesla - die Reichweite: Demnach sei er mit dem Ford Mustang Mach-E bei vergleichbarem Tempo und Kapazität weiter gekommen, als mit dem Tesla-SUV.

Auch die Äußerung, dass die Reichweiten-Angabe im Tesla Model Y „verwirren“ würde, stieß bei Tesla-Fans auf wenig Verständnis. Geschockt wurden hiesige Anhänger zuletzt übrigens auch von der Meldung, dass der Elektro-Gigant aus den USA bei einer europäischen Produktionsstätte schon wieder die Lichter ausgehen lässt:

Sergio Rodriguez, der bei vielen Anhänger mit seinem Vergleich zwischen Tesla und Ford für Aufsehen sorgt, sieht sich eigenem Bekunden auch Vorwürfen ausgesetzt, er sei von Ford für seine Videos bezahlt worden. Nichtsdestotrotz: Mit umfangreichen Upgrades seiner Top-Modelle hat E-Autopionier Tesla den Druck auf die Konkurrenz kürzlich weiter erhöht. (PF)

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