E-Autos: Bütikofer warnt BMW, VW & Co. vor China-Angriff – „Müssen aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen“

Merkur.de exklusiv

E-Autos: Bütikofer warnt BMW, VW & Co. vor China-Angriff – „Müssen aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen“

China wird bei E-Autos für die deutschen Hersteller zu einer großen Gefahr. Die Branche müsse aufpassen, ihren Vorsprung nicht zu verspielen, warnt Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer.
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Tesla-Chef kratzt an Weltrekord

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Tesla-Verkäufe in China

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Tesla

Tesla ist ein erfolgreicher amerikanischer Elektroautohersteller, der von dem Milliardär Elon Musk im Jahr 2003 gegründet wurde. Tesla hat seinen Hauptsitz im Silicon Valley und hat inzwischen mehr als 70.000 Mitarbeiter. Tesla steht für innovative Technologien und gilt als Vorreiter in der Elektromobilität. Tesla entwickelt auch Unterstützungssysteme, die autonomes Fahren erlauben. Der Konkurrenz ist Tesla damit in vielen Punkten voraus. Der Börsenkurs der Tesla-Aktie steigt seit Jahren stetig, die Marktkapitalisierung der Firma liegt bei etwa 683 Milliarden US-Dollar. In Brandenburg entsteht derzeit in großes Werk des amerikanischen Elektroautoherstellers. So sollen in einigen Jahren die Elektroautos auch auf deutschem Boden entwickelt und gebaut werden.

Tesla Model 3 soll 15.000 Kilometer fahren – ohne eine Ladesäule zu nutzen

Elektrisch fahren ohne Lade-Infrastruktur: Australische Forscher wollen beweisen, dass dies möglich ist – allein mit der Kraft der Sonne.
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BMW: Klare Ansage an Tesla – Alleinherrschaft in der E-Mobilität „ist vorbei“

BMW-Vorstand Pieter Nota hat dem E-Auto-Pionier Tesla eine deutliche Kampfansage gemacht. Der Münchner Autobauer möchte im Bereich E-Mobilität aufholen.
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Screenshots zeigen: Bill Gates wettet gegen Tesla – Musk revanchiert sich mit Witzen unter der Gürtellinie

Am Wochenende sind Screenshots auf Twitter aufgetaucht, die zeigen, dass Microsoft-Gründer Bill Gates gegen Tesla wettet – und damit dessen Chef Elon Musk gegen sich …
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Tesla fehlen Mitarbeiter – nur 350 Model Y pro Woche

5.000 Elektroautos pro Woche sollten bis zum Jahresende die Gigafactory in Grünheide verlassen. Davon ist Tesla noch weit entfernt.
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Twitter: Übernahme durch Elon Musk wohl noch diese Woche möglich

Der Übernahmeangriff von Elon Musk bei Twitter wirkte bereits zum Scheitern verurteilt. Doch seit der Tesla-Chef nötige Finanzierungszusagen präsentierte, scheint der …
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Tesla Model Y kracht in Privatjet – Crash-Video geht viral

In den USA hat ein Tesla Model Y einen mehr als drei Millionen Euro teuren Privatjet gerammt – offenbar nutzte der Besitzer dabei eine spezielle Funktion.
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Tesla mit weiterem Rekordquartal

Während der Autoindustrie Lieferketten-Engpässe zu schaffen machen, dreht Tesla eine Rekordrunde nach der anderen. Dennoch warnt auch das Unternehmen von Tech-Milliardär …
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Tesla: Cybertruck weckt Zweifel – noch nicht produktionsreif?

2023 will Tesla mit der Produktion des Cybertrucks starten. Ein Video des Prototyps lässt jedoch Zweifel an dem Plan aufkommen.
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Porsche 944 mit Tesla-Motor: Das ist bei ihm viel besser als beim Taycan (mit Video)

Bei Porsche-Fans war der 944 nie besonders beliebt. Wie gut das Coupé aber tatsächlich heute noch ist, zeigt die gelungene Umrüstung auf Elektroantrieb.
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Tesla droht Produktions-Aus: Gigafactory vom Gas abhängig

Obwohl Tesla auf erneuerbare Energien setzt, ist die Gigafactory in Grünheide von Gaslieferungen abhängig. Im schlimmsten Fall droht sogar das Produktions-Aus.
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Tesla verärgert Fans: Autobauer streicht Ladekabel bei Neuwagen

Tesla-Neuwagen wird künftig kein Ladekabel mehr beiliegen. Viele Fans protestierten auf Social Media – Elon Musk beließ es aber bei der Entscheidung.
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Ford rammt Model 3 und flüchtet – Tesla-Feature könnte den Täter überführen

Ein Ford Pick-up rammt mitten auf der Straße ein Model 3 und flüchtet im Anschluss. Doch dem Fahrer könnte zum Verhängnis werden, dass der „Gegner“ ein Tesla war.
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Von Oktober bis Ostern: Alles, was Sie zum fälligen Reifenwechsel jetzt wissen müssen

Vor Sommerbeginn steht für viele Pkws in Deutschland ein Reifenwechsel an. Doch was genau gilt es dabei zu beachten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Tesla „parkt“ auf Felsen – weil Fahrer die Pedale verwechselt

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und schon hatte ein Tesla-Fahrer in den USA einen kuriosen „Parkplatz“. Doch die Insassen hatten großes Glück.
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Tesla-Boss Elon Musk will Twitter komplett übernehmen - und teilt schon Pläne mit

Tesla-Chef Elon Musk plant offenbar die Social-Media-Plattform Twitter komplett zu übernehmen. Er hat ein Angebot an alle Aktionäre abgegeben.
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Elon Musk will Twitter kaufen

Mit 80 Millionen Followern zählt der Tesla-Chef selbst zu den populärsten Nutzern der Plattform. Nach einer Übernahme will Musk Twitter von der Börse nehmen - im Sinne …
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Autobauer kopiert Teslas Yoke-Lenkrad – Fans entsetzt: „Furchtbar“

Das sogenannte Yoke-Lenkrad von Tesla ist heiß umstritten – nun zieht ein japanischer Autobauer nach. Viele Fans der Marke sind davon wenig begeistert.
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Elektroautobauer mit Visionen

Tesla: Aktie, Elon Musk und die wirtschaftliche Entwicklung - alle Infos zum E-Autobauer aus Palo Alto

Tesla entwickelt sich unter CEO Elon Musk zum wertvollsten Automobilkonzern der Welt und sorgt mit geschäftlichen Leistungen und am Aktienmarkt für Aufsehen.

  • Tesla ist ein international bekannter Hersteller von E-Autos.
  • Tesla-Chef Elon Musk twittert regelmäßig Nachrichten, die den Börsenkurs beeinflussen.
  • Der E-Auto-Bauer ist seit dem Börsengang stark gewachsen.

Tesla ist ein US-amerikanischer Hersteller von Elektroautos und Anlagen zur Stromspeicherung und für Photovoltaik. Die Gründung des Unternehmens mit Hauptsitz in Palo Alto fiel ins Jahr 2003, der Börsengang erfolgte 2010. Als Mission der Firma beschrieb der Konzernchef Elon Musk das Vorhaben, nachhaltigen Transport durch die Produktion von Elektroautos für den Massenmarkt voranzubringen. Das Unternehmen gab im Jahr 2014 von ihm gehaltene Patente frei. Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen sollte damit gestärkt werden.

Als ersten Wagen aus eigener Herstellung präsentierte das Unternehmen im Jahr 2006 den Tesla Roadster zum noch nicht massentauglichen Preis von über 100.000 Euro und verkaufte 2.250 Exemplare. Das Auto war das erste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Batteriesystem. Es hatte eine Reichweite von 500 Kilometern.

Im Juli 2020 bot der E-Auto-Hersteller für den deutschen Markt folgende Modelle an:

  • Model 3: Mittelklasse-Limousine
  • Tesla S: Oberklasse-Limousine
  • Tesla X: SUV/Van-Crossover
  • Tesla Y: (Produktion ab 2021)
  • Roadster (Bauform 2020, vorbestellbar)

Das Unternehmen produziert an weltweit mehreren Standorten. Ab 2021 soll auch Grünheide in Brandenburg nahe Berlin Standort einer Tesla Factory sein.


Tesla: Gründung und der Einstieg von Elon Musk

Elon Musk ist kein Gründer von Tesla, der Ursprung des Elektroauto-Pioniers geht auf andere zurück. Im Jahr 2003 gründeten die Softwareentwickler Martin Eberhard und Marc Tarpenning das Unternehmen, um Elektroautos zu produzieren. Sie hatten das erste elektronische Lesegerät Rocket E Book entwickelt und im Jahr 2000 für 187 Millionen Dollar verkauft. Sie suchten Investoren. Elon Musk investierte zusammen mit seinem Geschäftspartner Brian Straubel 27 Millionen Dollar. Musk war zuvor am Bezahldienst PayPal beteiligt. Als Hauptinvestor übte er bei Tesla ein umfangreiches Mitspracherecht bei der Entwicklung des Elektroautos aus.

Technische Fragen wie die Sicherheit der Batterien und das Design der Karosserie ohne Motor waren wichtige Fragen. Das Tesla-Team setzte auf die Lizensierung der Elise-Plattform des britischen Sportwagenherstellers Lotus, um die Entwicklung zeitlich und finanziell voranzubringen. Ergebnis war im Jahr 2006 der Roadster. Im Jahr 2008 verließen Martin Eberhard und Marc Tarpenning den Elektroauto-Pionier. Angeblich soll Musk sie zum Ausscheiden veranlasst haben. Eberhard gab 2017 in einem Interview an, keinen Kontakt mehr zu Musk zu haben.

Wirtschaftliche Entwicklung von Tesla: vermeintlicher Börsenrückzug und schwarze Zahlen

Im Jahr 2008 stand Tesla kurz vor dem Konkurs. Der Investor Dibalog und weitere Investoren unterstützen die junge Firma erfolgreich. Der Börsengang folgte im Jahr 2010, eine Unternehmensaktie war 15 Euro wert. Im Jahr 2012 befand sich das Unternehmen erneut in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Angeblich stand der Verkauf an Google fest. Der Absatz der Fahrzeuge steigerte sich jedoch und der Verkauf blieb aus.

Der Automobilhersteller Daimler verkaufte seine Tesla-Anteile im Jahr 2014 vollständig, Toyota teilweise.

Im Juni 2018 fiel die Tesla-Aktie um über 10 Prozent. Elon Musk kündigte im August 2018 über Twitter einen überraschenden Börsenrückzug des Unternehmens mit angeblich gesicherter Finanzierung an. Der Aktienkurs stieg und Musk widerrief nach Rückmeldungen von Aktionären den Börsenrückzug. Daraufhin erfolgte eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC. Tesla und Musk mussten eine Strafe von 20 Millionen Dollar zahlen. Musk musste für drei Jahre von seinem Posten als Chairman zurücktreten.

Bis 2019 gelang es dem Konzern nicht, einen Jahresgewinn zu erwirtschaften. Dann schrieb er das erste Mal seit der Gründung über zwölf Monate schwarze Zahlen: vom dritten Quartal 2019 bis zum zweiten Quartal 2020. Im Juli 2020 belief sich Teslas Börsenwert auf 300 Milliarden Dollar. In diesem Zusammenhang wies dieser Tweet auf die deutsche Automobilwirtschaft und ihren Aufholbedarf in der Digitalisierung hin.

Die Werke von Tesla und der Neubau in Berlin

Tesla betreibt mehrere Gigafabriken. Die Werke befinden sich in verschiedenen Ländern weltweit:

  • die Gigafactory 1 in Reno, Nevada (seit 2016)
  • die Gigafactory 2 in Buffalo, New York (Betrieb seit 2017)
  • die Gigafactory 3 in Shanghai, China (Im Jahr 2018 gründete der Elektroautobauer das Tochterunternehmen Tesla Shanghai und errichtete das Werk vor Ort.)

Bei der Gigafactory 2 handelt es sich um eine Photovoltaikfabrik. Die Räumlichkeiten für die Produktion hat SolarCity, eine Unternehmenstochter, gemietet. Die Belegschaft der Tesla-Fabrik montiert gemeinsam mit Panasonic Photovoltaikmodule. Im April 2020 passten die beiden Unternehmen den Vertrag über die Abnahme von Batteriezellen an.

Im niederländischen Tillburg ist der Konzern mit einem Montagewerk vertreten. Hier werden Tesla-Fahrzeuge für den europäischen Markt gefertigt. Die Herstellung läuft nach dem CKD-Prinzip. Die Abkürzung CKD steht für Completely Knocked Down. Komponenten und Baugruppen werden geliefert und für den europäischen Markt zusammengesetzt.

In Grünheide in Brandenburg errichtet das Unternehmen einen Neubau, den Elon Musk auch als Gigafactory Berlin oder kurz „Giga Berlin“ bezeichnet. Das Werk soll 2021 den Betrieb aufnehmen. Tesla plant für Grünheide 12.000 neue Stellen. Wie die Arbeitsbedingungen aussehen werden, ist unklar, aber in US-amerikanischen Werken des Konzerns scheiterten bislang alle Versuche, eine Gewerkschaft zu bilden.

Tesla: Modelle vom Roadster bis zum Cybertruck

Mit dem Tesla S, dem Model 3, dem Tesla X und dem in den USA seit März 2020 erhältlichen Tesla Y komplettiert der Elektroautobauer seine Modellreihe aus der Gigafactory. Elon Musk erklärte, die Buchstaben der Wagennamen sollten ursprünglich das Wort „sexy“ ergeben, angelehnt an den gleichnamigen Song der Popgruppe Right Said Fred. Beim „E“ wechselte Tesla auf die „3“, da das Automobilunternehmen Ford über die Namensrechte an „Model E“ verfügte.

Der Tesla S ist eine Sportlimousine mit fünf Sitzen und zwei optionalen Kindersitzen, der Akku hält über bis zu 632 Kilometer. Beim Tesla 3 handelt es sich um ein Mittelklasse-Modell mit zwei möglichen Akku-Varianten: für 350 beziehungsweise 500 Kilometer Reichweite. Der Tesla X verfügt als SUV-Van-Crossover über einen Allradantrieb und Sitzplätze für sieben Personen. Er hat eine Reichweite von 507 Kilometern. Bei dem Tesla Y handelt es sich im einen Elektro-SUV mit fünf Sitzplätzen und einer Reichweite von 505 Kilometern. Der Wagen soll in der Tesla Factory Grünheide gefertigt werden. Weitere Modelle sind der Tesla Roadster, der E-Sattelzug Tesla Semi sowie der Tesla Cybertruck, ein robuster E-Pick-up mit Luftfahrwerk.

Tesla unterwegs: Autopilot und Supercharger

Die Modelle von Tesla verfügen über ein Autopilot-System. Im Jahr 2016 kam es erstmalig zu einem tödlichen Unfall, als die Vorrichtung aktiviert war. Ein Tesla S raste unter einen Lkw und der Fahrer kam ums Leben. Die weiße Seitenfläche des Lasters wurde durch das System offenbar falsch interpretiert. In der Folge kam es zu weiteren Unfällen. Das Unternehmen führte an, dass die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls unter Nutzung des Autopiloten zehnmal geringer sei als der Durchschnitt.

Der Elektroautobauer betreibt ein eigenes Netz mit Ladestationen, die sogenannten Tesla Supercharger. An den Schnellladestationen können die Fahrer der E-Auto-Modelle die Traktionsbatterien so aufladen, dass sie die nächstgelegenen Supercharger erreichen. Mit dem Ausbau des Netzes begann das Unternehmen im Jahr 2012. Ursprünglich luden die Stationen Akkus bis maximal 90 Kilowatt. Seit dem Jahr 2019 verbaut Tesla Ladetechnologie mit einer Leistung bis zu 250 Kilowatt. Der Hersteller der Elektroautos bietet je nach Modell und Markt unterschiedliche Konditionen beim Laden am Supercharger von kostenloser bis kostenpflichtiger Nutzung.

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