Teuerungsrate steigt

- Luxemburg/Brüssel (dpa) - Hohe Rohöl- und Benzinpreise heizen die Inflation in der Euro-Zone an: Die jährliche Inflationsrate stieg im Mai auf 2,5 Prozent nach 2,4 Prozent im April.

Damit bestätigte die Europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg eine erste Schätzung von Ende Mai. Im März waren es 2,2 Prozent gewesen. In der gesamten EU mit 25 Staaten beschleunigte sich die Teuerung im Mai um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent.

Die monatliche Teuerungsrate betrug in der Euro-Zone und in der EU jeweils 0,3 Prozent. Vor einem Jahr hatte die jährliche Rate in beiden Gebieten jeweils 2,0 Prozent betragen.

Nur bei Raten von bis zu oder nahe 2 Prozent ist nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) Preisstabilität in der Euro-Zone mit über 300 Millionen Menschen gesichert. Die Notenbank hatte erst in der vergangenen Woche wegen Inflationsrisiken den wichtigsten Leitzins um 0,25 Punkte auf 2,75 Prozent heraufgesetzt. Eine weitere Straffung der Frankfurter Geldpolitik ist zu erwarten.

In der Euro-Zone kam das wirtschaftlich gut dastehende Spanien im Mai auf den höchsten Inflationswert von 4,1 Prozent, gefolgt von Luxemburg mit 3,6 Prozent. Deutschland lag mit 2,1 Prozent am unteren Ende der Skala. Preisstabilität herrschte in Finnland mit 1,7 Prozent. Die höchste Teuerungsrate in der gesamten EU hat Lettland mit 7,1 Prozent. Das baltische Land wird deshalb noch länger auf seinen Beitritt zur Euro-Zone warten müssen.

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