KATWARN ausgelöst! Schwere Unwetter in Bayern

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Teurer Urlaub treibt die Inflationsrate an

- Frankfurt/Wiesbaden - Die Preise in Deutschland ziehen wieder leicht an: Trotz der Schnäppchenangebote im Reisemarkt mussten die Bundesbürger vor allem für Pauschalurlaub und Hotelübernachtungen im Juni tiefer in die Tasche greifen. Das trieb den Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Juni 2002 um 1,0 Prozent in die Höhe, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

<P>Im Mai 2003 hatte der Anstieg noch 0,7 Prozent betragen. Wer zu Hause blieb und sich von Obst und Grillwürstchen ernährte, konnte dagegen Geld sparen: Laut Statistik wurde Obst um 1,7 Prozent und Fleisch und Fleischwaren um 1,5 Prozent billiger. <BR><BR>Kraftstoffe haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent erhöht; Diesel sogar um 4,0 Prozent,wie die Wiesbadener Behörde weiter mitteilte. Pauschalreisen wurden um 5,1 Prozent teurer und Beherbergungsdienstleistungen um 4,8 Prozent. <BR><BR>Deutlich preiswerter als im Juni 2002 waren eine Reihe technischer Geräte: Nicht nur PCs (minus 28,9 Prozent) waren günstiger, sondern auch Zubehör wie Tintenstrahl-Farbdrucker (minus 24,5 Prozent), Monitore (minus 17,9 Prozent), Scanner (minus 16,1 Prozent) und PC-Anwender-Software (minus 5,7 Prozent). <BR><BR>Die Europäische Zentralbank hat indes bei ihrer gestrigen Sitzung die das Zinsniveau nicht angetastet. Damit bleibt der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld bei 2,0 Prozent. Volkswirte hatten diese Entscheidung erwartet.<BR><BR>Die Zentralbanker gehen von einer allmählichen Erholung der Konjunktur in der Eurozone aus. "Die niedrige Inflationsrate und die niedrigen Zinsen werden zu einer Erholung der Nachfrage führen", sagte EZB-Präsident Wim Duisenberg. Mittelfristig seien die Aussichten für Preisstabilität in Euroland weiterhin günstig. </P><P>Das gegenwärtige Leitzinsniveau bezeichnete Duisenberg als "angemessen". Die EU-Kommission geht davon aus, dass die zwölf Volkswirtschaften im Euroland bis Herbst nur leicht wachsen. Für das 2. und 3. Quartal werden im Schnitt jeweils 0,4 Prozent - verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal - Wachstum geschätzt.</P>

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