Teures Heizöl treibt die Inflation in Bayern an

- München - Die Rekord-Ölpreise haben auch im August die Verbraucherpreise in Bayern steigen lassen. Im Vergleich zum Vormonat hätten die Preise um 0,1 Prozent angezogen, teilte das Landesamt für Statistik in München mit. Die jährliche Teuerungsrate ging von 2,3 Prozent im Vormonat auf 2,2 Prozent zurück. Für Hessen meldeten die Statistiker eine Teuerungsrate von vergleichsweise moderaten 1,6 Prozent.

Für Heizöl mussten die bayerischen Verbraucher im Monatsvergleich 4,4 Prozent mehr zahlen. Im Jahresvergleich ergab sich ein Plus von satten 36,7 Prozent. Auch Pauschalreisen verteuerten sich saisonal bedingt gegenüber Juli um 3,7 Prozent. Günstiger wurden dagegen Nahrungsmittel. Sie kosteten im Schnitt 1,1 Prozent weniger als im Vormonat.

Saisonabhängige Lebensmittel waren sogar 5,6 Prozent billiger. Haushaltsenergie wurde um 1,4 Prozent teurer, im Vorjahresvergleich waren es sogar 13,7 Prozent. Stabil im Preis blieben Wohnungsnettomieten und Wohnungsnebenkosten, so die Statistik.

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