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Unter anderem die Buchhandlung Thalia musste sich wegen unerwünschter Werbung rechtfertigen.

Verbraucherschützer klagten

Unerwünschte Werbemails: Thalia und A.T.U. bekommen Rüffel vor Gericht

Die Buchhandlung Thalia und die Werkstattkette A.T.U. verschickten ungefragt Werbemails. Der Verbraucherschutz klagte, jetzt fiel das Urteil.

Verbraucher müssen unerwünschte Werbe-Mails nicht klaglos ertragen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg teilte am Donnerstag mit, sie sei erfolgreich gegen die Buchhandlung Thalia und die Werkstattkette A.T.U. wegen unerwünschter Werbung vorgegangen. Richter hätten im Sinne der Verbraucher entschieden. Die Unternehmen riskierten eine Vertragsstrafe, sollten sie weiterhin ungefragt Werbe-Mails verschicken.

In beiden Fällen vertraten die Verbraucherschützer Kunden, die sich bei ihnen wegen Werbe-Zusendungen beschwert hatten, für die sie keine Zustimmung gegeben hatten. Die Firmen weigerten sich laut Verbraucherzentrale, eine Unterlassungserklärung abzugeben - die Verbraucherschützer zogen daher vor Gericht. Das Landgericht Hagen und das Oberlandesgericht Nürnberg entschieden im Sinne der Verbraucher.

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Bei der Frage, woher Unternehmen die E-Mail-Adresse von Verbrauchern haben - auch wenn sie die Zusendung ausdrücklich abgelehnt hatten - verweist die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auf die seit Ende Mai geltende Datenschutzgrundverordnung: "Unternehmen müssen Verbrauchern auf Anfrage nun präziser, transparenter und verständlicher darüber informieren, welche Daten sie von ihnen besitzen und woher sie diese haben." Betroffene könnten sich bei Fragen an die Verbraucherzentrale wenden und ihren Fall auch beim Landesbeauftragten für Datenschutz melden.

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afp

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