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Thomas Cook will durch Verkäufe seine Schulden reduzieren.

Thomas Cook verkauft Hotels

London - Der in die Krise geratene Reiseveranstalter Thomas Cook hat im Rahmen von Sanierungsbemühungen Anteile an Hotels und Golfclubs in Spanien im Wert von 72,2 Millionen Euro verkauft.

Der Schuldenberg des Unternehmens, zu dem unter anderem Neckermann Reisen und die Fluggesellschaft Condor gehören, sinke damit um insgesamt 94,2 Millionen Euro, da auf den Hotels noch Verbindlichkeiten lasten, teilte Thomas Cook am Dienstag mit. Der Verkauf ist Teil der Pläne, insgesamt 200 Millionen Pfund (236 Mio Euro) an Besitz zu veräußern. Die Aktionäre müssen noch zustimmen.

Der Verkauf reduziere die Schulden deutlich und zeige, dass Thomas Cook entschlossen sei, die Bilanz zu stärken, erklärte Chef Sam Weihagen. In den vergangenen Wochen waren die Sorgen um den 170 Jahre alten Reiseveranstalter gewachsen. Thomas Cook hatte die Veröffentlichung seiner Jahreszahlen im November verschoben, weil zunächst neue Kredite unter Dach und Fach sein sollten. Die Zahlen werden nun an diesem Mittwoch präsentiert. Medienberichten zufolge sei geplant, 1000 Stellen zu streichen. Thomas Cook hatte in den vergangenen Monaten unter anderem unter den Unruhen in Nordafrika sowie den Überschwemmungen in Thailand gelitten.

dpa

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