ThyssenKrupp: Glauben an Transrapid-Technologie - Kein Ausverkauf

Essen/München - Nach dem Aus für die Magnetschwebebahn Transrapid in München hat der Industriekonzern ThyssenKrupp Spekulationen um einen Verkauf der Antriebstechnologie nach China zurückgewiesen.

"Wir glauben weiter an die Technologie und konzentrieren uns jetzt auf China", sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Essen mit Blick auf die geplante Verlängerung der Strecke in Schanghai. "Wir dementieren den Ausverkauf." Damit reagierte sie auf einen Bericht des Internetmagazins "Welt Online".

Unter Berufung auf Unternehmenskreise hatte es berichtet, ThyssenKrupp wolle in den kommenden Wochen Verhandlungen mit der chinesischen Regierung über einen Transfer beginnen. ThyssenKrupp stellt in dem Konsortium das Antriebssystem bereit, an dem die Chinesen besonders interessiert seien. Möglich seien sowohl eine Lizenzvergabe, bei der die 220 Arbeitsplätze in Kassel erhalten bleiben könnten, als auch ein vollständiger Verkauf, hieß es in dem Bericht.

Die Transrapid-Strecke in der chinesischen Metropole Schanghai ist bisher - abgesehen von der Teststrecke im Emsland - die einzige weltweit. Gegen die Pläne für eine Erweiterung gibt es massive Proteste von Anwohnern, die unter anderem Lärmbelästigungen durch die Magnetschwebebahn fürchten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Der Kauf von Geschenken im Internet wird immer beliebter, die Einzelhändler erwarten für das Weihnachtsgeschäft hier zweistellige Wachstumsraten. In den Innenstädten …
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Studie bestätigt Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen in Unternehmensspitzen
Frauen verdienen als Führungskräfte in deutschen Unternehmen im Schnitt fast ein Drittel weniger als Männer. Das bestätigte nun ein neue Studie. 
Studie bestätigt Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen in Unternehmensspitzen
Protest gegen Stellenabbau bei Teva
Der Teva-Konzern aus Israel ist ein global vernetztes Unternehmen - er kontrolliert auch den deutschen Medikamenten-Hersteller Ratiopharm. Die vorgesehenen Jobkürzungen …
Protest gegen Stellenabbau bei Teva
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Immer mehr Menschen kaufen ihre Geschenke online. Das zeigen auch die neusten Zahlen der Einzelhändler. Ein Problem für die Läden in den Städten.  
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft

Kommentare