ThyssenKrupp lässt Krise hinter sich

Essen - Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat die Wirtschaftskrise schneller als erwartet hinter sich gelassen.

Dank massiver Kosteneinsparungen und des Wirtschaftsaufschwungs erzielte das Traditionsunternehmen im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn von 1,14 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Essen mitteilte. Im vorangegangenen Krisen-Geschäftsjahr war der Ruhrkonzern dramatisch abgestürzt und hatte einen Verlust von fast 2,4 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 42,62 Milliarden Euro. Die Aktionäre dürfen sich auf eine höhere Dividende freuen: Sie soll von 30 auf 45 Cent je Aktie steigen. “Der Konzern ist dabei, auf den langfristigen Wachstumspfad zurückzukehren“, sagte der scheidende Vorstandschef Ekkehard Schulz. Vom Vorkrisenniveau sei ThyssenKrupp aber noch weit entfernt. Für das laufende Geschäftsjahr gab sich der Manager “vorsichtig optimistisch“ und stellte ein Umsatzwachstum von 10 bis 15 Prozent in Aussicht.

dpa

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