T-Online muss warten

- Darmstadt - Die umstrittene Fusion von Deutscher Telekom und ihrer Internettochter T-Online droht sich länger hinzuziehen als von beiden Unternehmen angestrebt. Die Vorsitzende Richterin am Landgericht Darmstadt, Ursula Emmenthal, machte im ersten Prozess zur Verschmelzung am Freitag deutlich, dass die Kammer vorläufig keine hinreichenden Gründe sieht, die Fusion im Eilverfahren zu vollziehen: "Es ist kein Fall, bei dem es darum geht: jetzt oder nie."

Die Hauptversammlung der T-Online AG hatte der Verschmelzung mit der Deutschen Telekom zugestimmt. Gegner der Fusion haben gegen diesen Beschluss Anfechtungsklagen eingereicht. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung kann es nach Einschätzung des Gerichts mehrere Jahre dauern. T-Online sieht sich dadurch im stark wachsenden Breitbandgeschäft benachteiligt. Deshalb will das Unternehmen eine Genehmigung der Fusion im Eilverfahren.

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