T-Online muss warten

- Darmstadt - Die umstrittene Fusion von Deutscher Telekom und ihrer Internettochter T-Online droht sich länger hinzuziehen als von beiden Unternehmen angestrebt. Die Vorsitzende Richterin am Landgericht Darmstadt, Ursula Emmenthal, machte im ersten Prozess zur Verschmelzung am Freitag deutlich, dass die Kammer vorläufig keine hinreichenden Gründe sieht, die Fusion im Eilverfahren zu vollziehen: "Es ist kein Fall, bei dem es darum geht: jetzt oder nie."

Die Hauptversammlung der T-Online AG hatte der Verschmelzung mit der Deutschen Telekom zugestimmt. Gegner der Fusion haben gegen diesen Beschluss Anfechtungsklagen eingereicht. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung kann es nach Einschätzung des Gerichts mehrere Jahre dauern. T-Online sieht sich dadurch im stark wachsenden Breitbandgeschäft benachteiligt. Deshalb will das Unternehmen eine Genehmigung der Fusion im Eilverfahren.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
Pfullendorf (dpa) - Für die Belegschaft des insolventen Küchenbauers Alno gibt es wieder etwas Hoffnung. In der kommenden Woche würden Gespräche geführt mit einem …
Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW
München (dpa) - BMW ist verärgert über die Anträge von Daimler und Volkswagen, im Fall des Kartellverdachts gegen die deutsche Autoindustrie als Kronzeugen zur …
BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW
Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
Die Warenhauskette Kaufhof steckt in der Krise - wie auch die kanadische Mutter HBC. Nun verlässt HBC-Chef Storch den Konzern. Kaufhof gibt sich gelassen.
Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet
Europa hängt bei Zukunftstechnologien in wichtigen Bereichen hinterher. Doch nach dem jüngsten EU-Gipfel können Online-Shopper und Nutzer des mobilen Internets hoffen.
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet

Kommentare