Traktorbauer Fendt will 400 Stellen schaffen

- München - Der Traktoren-Hersteller Fendt will 400 Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Die Zahl der Beschäftigten in den Werken in Marktoberdorf und in Bäumenheim bei Augsburg soll so auf etwa 3000 Mitarbeiter steigen. "In Deutschland ist die Stimmung endlich wieder besser. Im Export werden wir unsere Aktivitäten weiter ausbauen", sagte Geschäftsführungs-Sprecher Hermann Merschroth in München.

In den beiden Werken sollen zudem verstärkt Traktoren und Kabinen für Schwestermarken produziert werden. Fendt gehört zu dem größten Landtechnikkonzern AGCO in den USA. Im vergangenen Jahr steigerte Fendt den Umsatz um mehr als acht Prozent auf 761 Millionen Euro und lieferte weltweit 11 348 Traktoren (plus 3,5 %) aus.

Heuer sei ein weiterer Anstieg auf 800 Millionen Euro geplant, sagte Merschroth. Beim Absatz profitiert Fendt vor allem von der starken Nachfrage im Ausland. Die erwartete Belebung in Deutschland sei im vergangenen Jahr trotz guter Ernte ausgeblieben. "Der Traktorenmarkt blieb auf historisch niedrigem Niveau stehen."

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