Trendwende im Reisemarkt?

- Frankfurt - Europas Nummer zwei im Reisemarkt, die Thomas Cook AG, sieht nach roten Zahlen im ersten Geschäftshalbjahr 2002/2003 die Trendwende gekommen. Nach den nun vorgelegten Zahlen lag der operative Verlust im ersten Halbjahr - bereinigt um einmalige Sondereffekte von 56,9 Millionen Euro - bei 292,5 Millionen Euro (Vorjahr: Minus 301,1 Millionen Euro).

<P>Konzernchef Stefan Pichler betonte, dass mit dem Ende des Irak-Krieges die Buchungen spürbar angezogen seien. Dies gelte für alle Absatzmärkte.</P><P>Bis zum Ende des Irak-Krieges hätten die Buchungen für den Sommer um 15,7 Prozent hinter dem vergleichbaren Vorjahreswert zurückgelegen, seitdem sei ein Buchungszuwachs von durchschnittlich 8,1 Prozent zu beobachten. Pichler sagte, die Trendwende sei in allen großen Absatzmärkten zu beobachten. So habe es etwa in Deutschland in den ersten 16 Wochen des Jahres ein Minus von 16,1 Prozent bei den gebuchten Veranstaltererlösen gegeben.</P><P>Für die 17. bis 23. Woche gebe es dagegen ein Plus von 1 Prozent. Eine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr gab Pichler nicht. Allerdings schätzte er, dass die Gästezahlen wahrscheinlich knapp unter Vorjahr liegen würden, wenn der jetzige Trend weiter anhalte. Beim realisierten Umsatz sei ein Minus von 4 bis 5 Prozent für den Konzern vorstellbar, auch dies sei aber lediglich eine Schätzung.<BR></P>

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