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Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou.

"Troika" setzt Kontrollen in Griechenland fort

Athen - Die Experten von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) haben am Samstag ihre Arbeit in Athen fortgesetzt. Auf der Tagesordnung stehen Treffen mit Experten des Justizministeriums.

Dabei soll erörtert werden, wie die Arbeit der griechischen Justiz beschleunigt werden kann, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums. Vor allem Steuerhinterziehungsfälle geraten immer wieder in chaotische juristische Verfahren. Durch juristische Winkelzüge werden über Jahre hinweg keine Steuern an den Staat gezahlt.

Unterdessen erklärte der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou im griechischen Fernsehen nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, er sei bereit, “koste es was es wolle“ die nötigen Reformen durchzuführen. Am Sonntag wollte der Ministerrat in Athen über die weiteren Maßnahmen zur Verschlankung des Staates beraten. Dazu gehören auch Entlassungen von Beamten aus dem Staatsdienst.

Krisenhelfer IWF und Weltbank: Was machen die eigentlich?

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Die internationalen Geldgeber erwarten einen Bericht der Experten aus Athen. Geben sie kein grünes Licht für die nächste Tranche der Finanzhilfe in Höhe von acht Milliarden Euro, ist Griechenland Mitte Oktober zahlungsunfähig. Die Entscheidung soll am 13. Oktober fallen.

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