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Die Troika, bestehend aus Finanzexperten von EU, EZB und IWF, prüfen eine weitere Auszahlung der Finanzhilfe für Griechenland

"Troika" mit Streiks in Athen empfangen

Athen - Wie schlecht steht es um Griechenland? Das überprüfen Finanzexperten der EU, EZB und des IWF. Die "Troika" wurde in Athen mit zahlreichen Demonstrationen und Streiks empfangen.

Neuer Anlauf zur Rettung Griechenlands: Die Finanzkontrolleure von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) haben am Donnerstag die Prüfung der Bücher in Athen wieder aufgenommen. Aus Protest gegen bevorstehende Entlassungen blockierten hunderte Beamte den Eingang des Finanzministeriums. “Wir werden zwei Tage hier bleiben“, sagte ein Demonstrant der Nachrichtenagentur dpa. Das griechische Finanzministerium wollte nicht mitteilen, wo das vorgesehene Treffen mit der “Troika“ stattfindet. Die Eingänge weiterer fünf Ministerien wurden blockiert. Auch die Taxifahrer streikten den zweiten Tag in Folge.

Mit einem Ergebnis der Prüfung der Kontrolleure wird nicht vor Anfang kommender Woche gerechnet. Geben die Experten kein grünes Licht für die Auszahlung der nächsten Tranche der Finanzhilfe für Griechenland in Höhe von acht Milliarden Euro, ist das Land nach offiziellen Angaben Mitte Oktober zahlungsunfähig.

dpa

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