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Erpresser sollen gefälschte Bewerbungs-E-Mails mit der Adresse und dem Logo der Bundesbehörde in den Umlauf gebracht haben.

Erpresser am Werk

Trojaner: Bundesagentur für Arbeit warnt vor eigenen E-Mails

Nürnberg - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Firmen vor gefälschten Bewerbungs-E-Mails mit der Adresse und dem Logo der Bundesbehörde gewarnt. Kriminelle wollen so Firmen zu Geldzahlungen zwingen. 

Die beigefügten Dateianhänge, bei denen es sich angeblich um Bewerberdaten von Jobsuchern handele, enthielten einen sogenannten Trojaner. Beim Öffnen des Anhangs verschlüssle dieser das gesamte IT-System der Firma, teilte die Bundesagentur am Mittwoch mit. Erst nach einer Geldzahlung erlaubten die kriminellen Erpresser den Unternehmen wieder den Zugriff auf ihre Daten, erläuterte eine Behördensprecherin.

Unternehmen sollten daher auf keinen Fall Anhänge von verdächtig wirkenden E-Mails öffnen - auch wenn sie das offizielle Bundesagentur-Logo tragen, sagte die Sprecherin. In der Regel enthielten per E-Mail versandte Bewerbungsangebote den Namen des persönlich bekannten Agentur-Vermittlers. „Wenn dieser Namen fehlt oder ein unbekannter Name darunter steht, sollten Firmen die Finger von den Anhängen lassen.“ In Zweifelsfällen sollten sie sich bei ihrer Arbeitsagentur nach der Echtheit der E-Mail erkundigen.

dpa

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