Trotz allem droht Welle von Kündigungen

- Nach der BenQ-Pleite droht den 3000 Beschäftigten eine Kündigungswelle. Der Münchner Betriebsratschefin Susanne Hahlweg zufolge hat der Insolvenzverwalter tiefe Einschnitte angekündigt. "Wenn wir es in 90 Tagen nicht schaffen, schlank und interessant für Investoren zu werden, ist es sicher das Aus für uns."

Hahlweg: "Sicherlich wird es zu einem weiteren Arbeitsplatzabbau kommen." Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber sagte nach einem Treffen mit Gewerkschaftern: "Wir sind uns in dem Ziel einig, die Handyproduktion in Deutschland zu halten."

Die Standorte München, Kamp-Lintfort und Bocholt müssten erhalten bleiben. "Wir erwarten auch, dass Siemens den Beschäftigten die Chance gibt, wieder in die Siemens- Familie zurückzukehren." Siemens will zusätzlich zu dem Millionen-Hilfsfonds -aus dem Finanzhilfen, Umschulungen und Fortbildungen bezahlt werden sollen -den BenQMitarbeitern auch bei der Stellensuche helfen. Vorstandschef Kleinfeld sagte zu, dass sie bei Bewerbungen von Siemens wie interne Mitarbeiter behandelt würden. Derzeit gebe es 2000 offene Stellen bei Siemens in Deutschland.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gewerkschaft fordert Ausbildungsplatz-Garantie bei VW
Wenn künftig immer mehr Elektroautos gebaut werden, könnten bei vielen Autobauern Jobs auf der Kippe stehen. Die IG Metall will die Ausbildungsplätze bei VW sichern. Das …
Gewerkschaft fordert Ausbildungsplatz-Garantie bei VW
Dax erstarrt vor Hürde von 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt warten die Anleger weiter auf eine Jahresendrally. Nach einem neuerlichen Angriff auf die Charthürde bei 13.200 Punkten …
Dax erstarrt vor Hürde von 13.200 Punkten
Türkei verzeichnet mehr als elf Prozent Wirtschaftswachstum
Istanbul (dpa) - Die Wirtschaft der Türkei ist im dritten Quartal um 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.
Türkei verzeichnet mehr als elf Prozent Wirtschaftswachstum
Flughafen Köln/Bonn: Merz zum Aufsichtsratschef gewählt
Köln (dpa) - Der frühere CDU-Politiker Friedrich Merz ist neuer Aufsichtsratschef des Flughafens Köln/Bonn. Der 62-Jährige wurde am Montag an die Spitze des …
Flughafen Köln/Bonn: Merz zum Aufsichtsratschef gewählt

Kommentare