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Die privaten Haushalte haben im ersten Halbjahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise genauso viel gespart wie im Vorjahreszeitraum.

Deutsche sparen gleich viel wie vor der Krise

Wiesbaden - Die privaten Haushalte haben im ersten Halbjahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise genauso viel gespart wie im Vorjahreszeitraum.

Die Sparquote lag bei 11,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Im Schnitt legte jeder Einwohner unverändert 180 Euro im Monat zur Seite. In den ersten sechs Monaten des Jahres summierten sich so 89 Milliarden Euro. Obwohl das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben der Behörde in der ersten Jahreshälfte 2009 um 5,4 Prozent einbrach, hielten sich Einkommen, Konsum und Sparneigung auf dem Vorjahresniveau.

Es bleibe abzuwarten, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung und die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten auswirken würden, schreiben die Statistiker. Die Sparquote beschreibt dem Statistikamt zufolge den Anteil des verfügbaren Einkommens, der beiseitegelegt wird. Kursgewinne oder -verluste werden dabei ebenso wenig einbezogen wie Abschreibungen auf Immobilien. Ende## AP

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