+
Die Zahl der Krankmeldungen bei Tuifly nimmt ab.

Keine Verzögerungen mehr

Tuifly kehrt zurück zur Normalität

Hannover - Nach tagelangen Ausfällen kehrt der Ferienflieger Tuifly zurück zur Normalität. "Wir werden alle geplanten Flüge anbieten können, so dass keine Verzögerungen mehr absehbar sind", sagte Tuifly-Sprecher Jan Hillrichs in Hannover.

Die Zahl der Krankmeldungen, die vergangene Woche auch beim Partner Air Berlin zu heftigen Turbulenzen geführt hatten, nehme stark ab: "Die sind deutlich weniger geworden." Nach Angaben des Betriebsrats trafen sich Arbeitnehmervertreter und Vorstandsmitglieder am Konzernsitz in Hannover, um über den geplanten Umbau der Airline zu sprechen.

Tuifly soll nach den bisherigen Plänen in eine neue Dachholding unter Führung von Etihad integriert werden. Vertreter der Arbeitnehmer befürchteten Jobverluste und kritisierten unkonkrete Informationen.

Am Freitag kam Tui dann den Forderungen mit einer mindestens dreijährigen Standort- und Tarifgarantie entgegen. Zudem wurde eine Entscheidung über die geplante Neuordnung auf Mitte November verschoben.

Auslöser der Neuordnung war eine Umstrukturierung der hoch verschuldeten Air Berlin - ein Drittel der Tui-Flotte fliegt samt Besatzung für die Berliner Fluggesellschaft.

dpa

Lesen sie auch:

Ausfälle bei Tuifly: Zum Lachen oder Weinen?

Verkehrsminister Dobrindt: Passagiere sollen sich gegen Tuifly wehren

Aktuelle Fluginformationen von Tuifly - werden fortlaufend aktualisiert

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare