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EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Dialog soll fortgesetzt werden

Tusk: EU muss sich im Streit um US-Zölle „auf alle Szenarien vorbereiten“

Die EU-Länder arbeiten weiter an einer Ausnahmeregelung für die am Freitag in Kraft tretenden US-Zölle auf Stahl und Aluminium erwirken. EU-Ratspräsident Donald Tusk rät dazu, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. 

Washington - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, sich im Konflikt um US-Strafzölle "auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten". In seiner am Dienstag veröffentlichten Einladung zum EU-Gipfel verweist er auf laufende Bemühungen, noch eine Ausnahme in Washington zu erhalten. Sollte dies nicht gelingen, sei eine Reaktion der EU, die mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO vereinbar sei, "angesichts der Zahl der möglicherweise betroffenen Jobs in Europa unvermeidlich".

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Tusk rief gleichzeitig dazu auf, den Dialog mit den USA in jedem Fall fortzusetzen. Er verwies darauf, dass die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium nur 1,5 Prozent des gesamten transatlantischen Handels betreffen würden. "Angesichts der Bedeutung dieser Beziehung sollten wir uns weiter mit den USA einlassen, um die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen zu stärken, nicht um sie zu verringern. Trotz saisonaler Turbulenzen".

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Donnerstag in Brüssel über die US-Strafzölle. Sie sollen am Freitag in Kraft treten. Ausgenommen davon sind bislang nur Kanada und Mexiko, zudem hat US-Präsident Donald Trump Australien eine Ausnahmeregelung in Aussicht gestellt. Für die EU bemüht sich derzeit Handelskommissarin Cecilia Malmström in Washington darum, von den Zöllen ausgenommen zu werden.

AFP

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