Uhrenkonzern auf Rekordkurs

Swatch macht Milliardengewinn

Biel - Der weltweit größte Uhrenkonzern Swatch übertrifft mit Rekordergebnissen alle Erwartungen: Um rund ein Viertel steigerte das Schweizer Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 seinen Gewinn.

Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 8,143 Milliarden Franken, wie Swatch am Montag am Konzernhauptsitz in Biel mitteilte. Das operative Ergebnis des Konzerns legte um 23 Prozent auf 1,984 Milliarden Franken, der Konzerngewinn sogar um 26 Prozent auf 1,608 Milliarden Franken (1,298 Mrd Euro) zu.

Die Aktionäre werden mit einer Dividendenerhöhung um 17,4 Prozent am Ergebnis beteiligt. Für 2013 zeigte sich Swatch zuversichtlich: „Die Signale von den Märkten weltweit weisen klar auf weiteres gesundes Wachstumspotenzial für die schweizerische Uhrenindustrie und die Swatch Group hin“, heißt es in der Konzernmitteilung.

Im Swatch-Konzern entstanden den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 1500 neue Stellen, davon 900 in der Schweiz. Ende 2012 hatte Swatch damit weltweit 29 700 Mitarbeiter. Die Gewinnsteigerung führte der Konzern auf eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen, innovative Produktionsmethoden und konsequente Kostenkontrolle zurück. Zum Wachstum werde demnächst auch die Mitte Januar angekündigte Übernahme der US-amerikanischen Edelmarke im Schmuck- und Uhrensektor Harry Winston beitragen, hieß es.

An der Zürcher Börse zog die Aktie des seit langem im Aufwind befindlichen Weltkonzerns weiter an. Am Vormittag lag sie 2,58 Prozentpunkte über dem Vortag. Allein seit Jahresbeginn hat sich der Wert einer Swatch-Aktie damit um rund 16 Prozent erhöht.

dpa

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