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Ukraine-Krieg treibt Spritpreise: Über sechs Cent mehr seit Einmarsch der Russen

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Die Preise für Diesel und Benzin werden an einer Tankstelle angezeigt.
Der Ukraine-Konflikt hat die Spritpreise in Deutschland in die Höhe getrieben. © Sven Hoppe/dpa

Der Ukraine-Krieg hat im Februar für neue Rekordpreise an den Tankstellen gesorgt. Sowohl Super E10 als auch Diesel erreichten zum Monatsende Rekordstände.

München - Benzin und Diesel sind als Folge des Ukraine-Konflikts* nochmals etwas teurer geworden. Am Montag wurden in Deutschland wie schon am Vortag historische Höchststände erreicht. Der letzte Tag im Februar war demnach der teuerste Tag des Monats - und zugleich „der teuerste Tag aller Zeiten“ an den Zapfsäulen.

Spritpreise: Seit russischem Angriff sechs bis sieben Cent teurer

Für einen Liter Super E10 mussten Autofahrer im Tagesdurchschnitt 1,816 Euro bezahlen, wie der Automobilclub ADAC am Dienstag berichtete. Ein Liter Diesel kostete im Schnitt 1,737 Euro. Innerhalb eines Tages stiegen die Literpreise damit jeweils um einige Zehntelcent. Seit Beginn des russischen Angriffs am Donnerstag sind es sechs bis sieben Cent mehr.

Grund für die hohen Preise ist der Angriff Russlands auf die Ukraine. Der Krieg habe zu neuen Höchstständen an den internationalen Rohstoffmärkten geführt, erklärte der ADAC. Der Preis für ein Barrel der Rohölsorte Brent pendelte zuletzt um die 100 US-Dollar (89,52 Euro). Noch vor drei Monaten lag der Preis für ein Barrel bei rund 70 US-Dollar.

Benzin- und Dieselpreise: ADAC rät Preisschwankungen zu nutzen

Angesichts der hohen Spritpreise forderte der ADAC Entlastungen für Autofahrer. So solle die Anhebung der steuerlichen Entfernungspauschale von 38 Cent künftig bereits ab dem ersten Kilometer gelten. Aktuell wird die Pauschale erst ab dem 21. Kilometer berechnet. Der ADAC riet Autofahrern außerdem, verstärkt die Preisschwankungen an Tankstellen zu nutzen. Auch ein Blick auf die Spritpreise in Deutschlands Nachbarländern lohnt sich. Wer grenznah lebt, kann hier häufig eine Menge Geld sparen. (dpa/AFP) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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