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Ukraine-Krieg: Tanken immer teurer - In diesen Ländern können Autofahrer an der Zapfsäule kräftig sparen

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Von: Patricia Huber

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An einer Tankstelle in Seelow in der Nähe der polnischen Grenze steht eine Zapfsäule.
In manchen deutschen Nachbarländern sind die Spritpreise deutlich niedriger. © Christophe Gateau/dpa

Der Ukraine-Konflikt wirkt sich bereits auf die Spritpreise in Deutschland. Doch in den Nachbarländern kann man teils immer noch Tank-Schnäppchen schlagen.

München - Der Ukraine-Konflikt* wirkt sich sowohl auf die russische, als auch auf die europäische und deutsche Wirtschaft aus. Während Russland die Folgen der Sanktionen wohl nicht direkt spürt, merken die Verbraucher in Deutschland die Krise direkt im eigenen Geldbeutel – und zwar an der Tankstelle. Laut einer Sonderauswertung des ADAC vom 27. Februar haben die Preise für Super E10 und Diesel ein neues Rekordhoch erreicht. Und ein weiterer Anstieg in Folge des Ukraine-Kriegs ist nicht ausgeschlossen.

Spritpreise: In diesen Nachbarländern tanken Sie besonders günstig

Daher wird es auch immer lohnenswerter, einen Blick auf die Kraftstoffpreise in Deutschlands Nachbarländern zu werfen. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hat die Durchschnittspreise für Super und Diesel-Kraftstoff ermittelt. Einen Überblick finden Sie in der Tabelle unten.

Wer also einen Benziner fährt, könnte nach Frankreich, Belgien, in die Schweiz, nach Luxemburg, in die Tschechische Republik, nach Österreich oder Polen fahren. Überall dort ist der Liter Super im Durchschnitt günstiger als in Deutschland. Hier sollte jedoch unbedingt verglichen werden und auch die Strecke, beziehungsweise der Verbrauch, in Relation zum Ersparnis gesehen werden. Auch sind Tankstellen direkt hinter der Grenze häufig noch teurer, als welche im Landesinneren. Bei den Angaben handelt es sich lediglich um Durchschnittspreise.

Kraftstoffpreise: Hier können Diesel-Fahrer sparen

Diesel-Fahrer haben eine geringere Auswahl an Spar-Ländern. Sie kommen nur an den Zapfsäulen in Luxemburg, Tschechien, Österreich und Polen günstiger weg.

In Polen sind die Kraftstoffe derzeit besonders günstig, da die Regierung den Mehrwertsteuersatz von 23 auf acht Prozent gesenkt hat. Tankt man dort also etwa 40 Liter Super, so zahlt man im Durchschnitt 48 Euro. In Deutschland hingegen müsste man für dieselbe Menge 72 Euro bezahlen. Für grenznah-lebende Personen also auf jeden Fall eine Überlegung wert. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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