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Ukraine-Krieg: Toyota schaut zögerlicher in die Zukunft

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Ein Logo des Autoherstellers Toyota
Ein Logo des Autoherstellers Toyota © Uli Deck / dpa

Der weltgrößte Autobauer Toyota wird angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage bei seinen Produktionszielen vorsichtiger.

Toyota - Der weltgrößte Autobauer Toyota wird angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage bei seinen Produktionszielen vorsichtiger. Der Konzern werde die Produktionsplanung anpassen, um diese realistischer zu gestalten, sagte Konzernchef Akio Toyoda laut einer Firmenveröffentlichung vom Mittwoch. In der aktuellen Lage stoße man bereits an Grenzen. Zuletzt hatte Toyota nach Produktionsausfällen im Januar und Februar die eigenen Ziele eingedampft: In diesem Geschäftsjahr (bis Ende März) stehen statt 9 Millionen Fahrzeugen noch 8,5 Millionen in der Planung.

Oft reagierte auch Toyota in den vergangenen Monaten mit Produktionskürzungen auf die Halbleiterknappheit und andere Probleme, nachdem das Unternehmen lange besser mit der Lage zurechtkam als der Rivale Volkswagen. Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine hat sich insbesondere der Anstieg der Energiepreise beschleunigt. Auch andere Rohstoffe und Teile werden knapper und teurer. Die Produktion im russischen St. Petersburg hat Toyota bis auf Weiteres eingestellt. (dpa)

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